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Partner bei der Kommunalen Wärmeplanung (v.li.): Dr. Roland Dubois (Vorsitzender Energiebeirat Hemhofen), 2. Bürgermeister Gerhard Wagner, Projektleiter Tobias Eckardt (Bayernwerk Netz GmbH) und Bauamtsleiter Max Wölfel.
Partner bei der Kommunalen Wärmeplanung (v.li.): Dr. Roland Dubois (Vorsitzender Energiebeirat Hemhofen), 2. Bürgermeister Gerhard Wagner, Projektleiter Tobias Eckardt (Bayernwerk Netz GmbH) und Bauamtsleiter Max Wölfel.

Pressemitteilung -

Wärmeplanung: Übersichtliches Gesamtkonzept für Hemhofen

Hemhofen. Ein „übersichtliches Gesamtkonzept“ erwartet Hemhofens 2. Bürgermeister Gerhard Wagner von der Kommunalen Wärmeplanung. Damit hat die Gemeinde im Landkreis Erlangen-Höchstadt die Bayernwerk Netz GmbH (Regensburg) und das Institut für nachhaltige Energieversorgung (Rosenheim) beauftragt.

„Die Kommunale Wärmeplanung bietet die Chance, vielfältig verfügbare Daten und Lösungsvorschläge zu einem übersichtlichen Gesamtkonzept zusammenzuführen. Vorhandene Ansätze werden eingebunden und weiterentwickelt, um unseren Bürgern, Gewerbetreibenden sowie der kommunalen Selbstverwaltung die aktuellen Verunsicherungen im Zusammenhang mit eine bezahlbaren Wärmewende zu nehmen“, sagte Gerhard Wagner, 2. Bürgermeister unmittelbar nach der Vertragsunterzeichnung.

Kommunalbetreuer Ralf Schwarz der Bayernwerk Netz GmbH betonte, eine kontinuierliche Beteiligung der Öffentlichkeit sei dabei von zentraler Bedeutung. Daher gehört auch die Organisation einer Bürgerinformationsveranstaltung zu den Aufgaben, die auf der Agenda der KWP stehen.

Frühzeitiger Einstieg in die Planungen

Der zentrale Ansprechpartner und Leiter des Bauamtes von Hemhofen, Max Wölfel, ergänzt: „Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen ist nun auch unsere Gemeinde in der Pflicht, eine Kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Infolge der höheren Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, hat sich die Gemeinde dazu entschieden, schon frühzeitig in die Planungen hierfür einzusteigen“.

„Aber niemand muss jetzt zuhause seine Heizung rausreißen!“: Projektleiter Tobias Eckardt von der Bayernwerk Netz GmbH betonte beim Auftaktgespräch, die KWP liefere einen Fahrplan für konkrete Maßnahmen und setze Prioritäten für die Zukunft: Welche Wärmequelle macht in welchem Teil des Gemeindegebiets Sinn? „Was davon tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, können Gemeinde und Bürger in einem nächsten Schritt entscheiden“, so Eckardt.

Bürger "transaprent informieren"

„Alle Konzepte, die wir nun gemeinsam entwickeln werden, müssen praxistauglich, d.h. in naher Zukunft umsetzbar und bezahlbar sein. Außerdem müssen sie die vielversprechenden lokalen Ansätze wie die bereits existierende und ausbaubare Nahwärmeversorgung im Schloss Hemhofen berücksichtigen“, sagt der Vorsitzende des Hemhofener Energiebeirates, Dr. Roland Dubois. Realisierbare Weiterentwicklungen sollten fortschrittliche und umweltfreundliche Technologien und lokal verfügbare Energie-Potentiale nutzen. „Wenn dann viele Mitbürger mitmachen, weil wir sie transparent informieren und einbeziehen, dann haben wir alles richtig gemacht und einen wertvollen Beitrag für die lokale Wärmewende erbracht“, so Dubois.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In den Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 75 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 550.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

Kontakt

Michael Hitzek

Michael Hitzek

Pressekontakt Stellvertretender Pressesprecher Bayernwerk AG +49 941-2 01 79 37
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