Bayernwerk AG folgen

Vier Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach testen Elektroauto

Pressemitteilung   •   Sep 07, 2017 10:09 CEST

E-Auto im Praxistest: Am 4.9. erhielt Kommunalbetreuer Stephan Leibl (4.v.l.) den Schlüssel von (v.r.) Norbert Eckl (Teunz), Hubert Zwack (Gleiritsch), Martin Prey (Niedermurach), Maria Baumer (Winklarn) und VG-Leiter Anton Brand zurück.

Elektromobilität erleben und dabei das Klima schützen: Vier Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach (Landkreis Schwandorf, Oberpfalz) haben mit Unterstützung des Bayernwerks je eine Woche lang die Praxistauglichkeit eines Elektroautos getestet. Am Montag (04. September) erhielt Bayernwerk-Kommunalbetreuer Stephan Leibl den Fahrzeugschlüssel von VG-Geschäftsleiter Anton Brand und den Bürgermeistern Maria Baumer, Markt Winklarn, Martin Prey, Gemeinde Niedermurach, Hubert Zwack, Gemeinde Gleiritsch, und Norbert Eckl, Gemeinde Teunz, zurück.

Insgesamt einen Monat lang sind Bürgermeister, Mitarbeiter und Bürger der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach mit einem Renault Zoé des Bayernwerks unterwegs gewesen. „Wir wollen helfen, Berührungsängste und Vorurteile gegenüber der E-Mobilität abzubauen“, erklärte Stephan Leibl von der Bayernwerk Netz GmbH die Idee hinter dieser Aktion. „Wir sind davon überzeugt, dass der Elektromotor in Zukunft eine bedeutende Rolle bei der lokalen Verkehrsplanung spielen wird“, so der Kommunalbetreuer. Mehr Stromer auf den Straßen würden nicht nur deutlich Abgase einsparen. Umweltfreundlich sei die Technologie besonders dann, wenn der verbrauchte Strom aus erneuerbaren Energien stamme, fügte Stephan Leibl hinzu.

Überzeugt hatte das verliehene E-Auto, ein Renault Zoé R240, bereits bei der Übergabe Anfang August. Auf den ersten Blick punktete der Fünf-Türer mit seiner großzügigen technischen Ausstattung sowie mit seinem Komfort. Der Wagen hat eine Leistung von 88 PS. Der Akku des automatikgetriebenen Elektroflitzers fasst 22 Kilowattstunden Leistung. „Vollständig geladen ist im Sommer eine Reichweite bis zu 150 Kilometern realistisch“, erläuterte Bayernwerk-Kommunalbetreuer Leibl. Das Auto kann sowohl an einer haushaltsüblichen 220-Volt-Steckdose als auch an einer 22-Kilowatt-Säule geladen werden. Die Standzeit an einer Ladesäule verringert sich im Vergleich zu einer Steckdose von 14 Stunden auf rund 90 Minuten.

Netzbetreiber baut Ladeinfrastruktur aus

Das Bayernwerk setzt auf Elektromobilität: Vor einiger Zeit hat der Energienetzbetreiber seinen Fuhrpark um 28 neue E-Autos vom Typ Renault Zoé erweitert. Jeder Standort des Unternehmens verfügt über mindestens ein Elektrofahrzeug. Darüber hinaus stellt das Bayernwerk an seinen Netzcentern und Verwaltungsgebäuden E-Ladesäulen mit mehreren Ladepunkten öffentlich zur Verfügung.

Kürzlich hat das Energieunternehmen beschlossen, seinen kompletten Fuhrpark von rund 1.300 Fahrzeugen bis 2025 auf reine Elektroautos umzurüsten. Damit ist das Bayernwerk einer der ersten Netzbetreiber in Deutschland, der sich vollumfänglich zur Elektromobilität als Zukunftsmodell bekennt.

Seit Frühjahr läuft ein Bundesprogramm zur Förderung von E-Ladesäulen zum Ausbau der Elektromobilität. Das Bayernwerk hat für kommunale Kunden und Partner im Netzgebiet seitdem Zuschüsse für mehrere Hundert Ladepunkte beantragt. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäulen auch den Netzanschluss. Ziel des Programms ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit mehr als 15.000 E-Ladesäulen.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen.

Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport. 

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von rund 154.000 Kilometern Länge und seinem über 5.800 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.