Bayernwerk AG folgen

Stromtrasse Rüdenau-Mainbullau jetzt sturmsicher

Pressemitteilung   •   Apr 03, 2017 14:48 CEST

Das neue Stromkabel zwischen Rüdenau und Mainbullau ist über weite Strecken mit einem Pflug schonend unter die Erde gebracht worden.

Für mehr Versorgungssicherheit: Das Bayernwerk hat am Montag (3. April) die neu verkabelte 20-Kilovolt-Stromtrasse zwischen dem Rüdenauer Wochenendgebiet (Landkreis Miltenberg, Unterfranken) und Mainbullau (Stadt Miltenberg, Unterfranken) in Betrieb genommen. Mitte Januar hatte dort ein umgestürzter Baum die ursprüngliche Freileitung auf einer Strecke von rund 400 Metern von acht Masten heruntergerissen. Das Bayernwerk investierte daraufhin rund 250.000 Euro in die Erdverkabelung der überwiegend durch den Wald verlaufenden Freileitung und ein Leerrohr für künftige Kommunikationsleitungen.

„Bei unserer Planung haben wir besonders darauf geachtet, so wenig wie möglich in die Natur einzugreifen“, blickt Bayernwerk-Projektleiter Norbert Breitenbach vom zuständigen Netzbau-Team in Marktheidenfeld auf die Bauarbeiten zurück. Wo es technisch möglich war, sei das neue Kabel mit dem Pflug schonend unter die Erde gebracht worden. „An zwei unwegsamen Trassenabschnitten im Wald haben wir Spülbohrungen vornehmen müssen“, berichtet Breitenbach. Die Erleichterung sei groß gewesen, als dieser steinige, teilweise felsige Bauabschnitt erfolgreich bewältigt war, blickt der Bayernwerk-Projektleiter zufrieden zurück.

Die ehemalige Freileitungsstrecke mit 19 Holzmasten, zehn Betonmasten und fünf Stahlvollwandmasten wird demnächst abgebaut und verschwindet nach 37 Jahren aus dem Landschaftsbild. Mit dem neuen Erdkabel hat das Bayernwerk auch ein Leerrohr für künftige Kommunikationsleitungen verlegen lassen.

„Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rüdenau, der Stadt Miltenberg und den zuständigen Förstern, den Anliegern und den verantwortlichen Fachabteilungen des Landratsamtes Miltenberg war sehr gut“, freut sich Bayernwerk-Projektleiter Breitenbach. Nur so habe die windwurfanfällige Freileitung mit Rücksicht auf das Waldgelände in kurzer Zeit verkabelt werden können, betont Breitenbach.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.

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