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Kunst am Trafo: Die Sage von Schönderling!

Pressemitteilung   •   Mai 12, 2017 10:25 CEST

Das Bayernwerk lässt eine Trafostation künstlerisch umgestalten.

Heimatgefühl künstlerisch umgesetzt: Die Künstler der Firma Art-EFX gestalteten mit ihrer Spraykunst im Auftrag des Netzbetreibers Bayernwerk eine Trafostation im unterfränkischen Schönderling um. Zum 700-jährigen Ortsbestehen wurde die Entstehungslegende auf das Stromhäuschen gebannt.

Schondra. Unzählige Trafostationen sorgen für den reibungslosen Netzbetrieb und den Transport des Stroms im Freistaat. Aber nicht nur als technisches, sondern immer mehr auch als künstlerisches Meisterwerk präsentieren sich Transformatoren des Bayernwerks ihren Betrachtern. Oft erschließt sich erst auf den zweiten Blick, dass sich hinter den Kunstwerken ein Trafogebäude verbirgt.

Im Ortsteil Schönderling des Markts Schondra im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen haben die professionellen Sprayer der Firma Art-EFX im Auftrag des Bayernwerks Anfang der Woche gewirkt. Sie gaben der Turmstation an der Ecke Dorfstraße-Lindenstraße mit verschiedenen Lacken aus der Spraydose ein lebhaftes Gehäuse. Die Künstler bannten die Entstehungslegende von Schönderling auf die Wände der Turmstation.

Schondras Erster Bürgermeister Martin Bernold und Zweite Bürgermeisterin Beatrix Lieb stellten gemeinsam mit dem Leiter Fachbereich Betrieb der unterfränkischen Netzdienste des Bayernwerks, Uwe Thomas, Kommunalbetreuerin Christine Pfaff und dem Projektverantwortlichen Gerhard Morber die Neugestaltung vor.

„Das neue Gewand der Trafostation soll lokale Besonderheiten und Traditionen aufgreifen und einen Platz bieten“, erklärte Christine Pfaff. In Schönderling bot sich an, die Entstehungslegende des Orts als Motiv zu wählen, da der Ortsteil Schondras in diesem Jahr sein 700-jähriges Bestehen feiert. Deshalb ist auf der Fassade des Trafohäuschens nun der Teufel zu sehen, wie er über die täuschend echt dargestellte Landschaft fliegt und aus seinem aufgeschlitzten Sack die Häuser purzeln, wodurch der Sage nach Schönderling enstanden ist.

„Die Sage von Schönderling passt sehr gut in das Konzept der Aktion ‚Kunst am Trafo‘. Damit können sich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort identifizieren und gegenüber Gästen auch präsentieren“, freute sich Christine Pfaff.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 154.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.800 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.