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Kulturpreis Bayern zum zehnten Mal verliehen

Pressemitteilung   •   Nov 13, 2014 18:00 CET

Bayernwerk und Kultusministerium zeichnen Künstler und Wissenschaftler aus ganz Bayern in Fürstenfeldbruck aus

Fürstenfeldbruck. Zum mittlerweile zehnten Mal verleiht die Bayernwerk AG in enger Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst den Kulturpreis Bayern. Die Auszeichnung wurde 2005 ins Leben gerufen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken: Bereits 1959 hatte die OBAG, ein Vorgängerunternehmen des heutigen Bayernwerks, den „Kulturpreis Ostbayern“ ins Leben gerufen, der bis 2004 verliehen wurde. Der Kulturpreis Bayern würdigt Künstler und Kulturschaffende sowie die besten Absolventen und Doktoranden bayerischer Hochschulen. Die Preisverleihung fand im Veranstaltungsforum Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck statt.

Kunst- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle sagte: „Die Preisträger, die heute ausgezeichnet werden, haben durch besondere Leistungen das künstlerische und wissenschaftliche Leben in Bayern bereichert. Gerade die große Bandbreite der Preisträger von Nachwuchswissenschaftlern bis hin zu fest etablierten Künstlern zeigt die große Vitalität der Gegenwartskultur und des Geisteslebens in Bayern – und macht im Übrigen auch den Kulturpreis Bayern zu einem besonderen Preis.“

„Bayerns Kultur kann man nicht mit wenigen Worten beschreiben. Zu groß ist die Vielfalt an Dingen, die letztlich zu dieser einzigartigen bayerischen Note führen. Die Mischung aus tiefem Traditionsbewusstsein, kultureller Weltoffenheit und unbeirrbarer Zukunftsorientierung, insbesondere in den akademischen Disziplinen, ist etwas ganz Besonderes“, betonte Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks.

„Getragen wird das von Menschen. Von Künstlern und Kulturschaffenden, aber auch von Wissenschaftlern. Die Wissenschaft ist Teil unserer Kultur. Von dieser kulturellen Kraft zehren wir alle“, hielt Gotzel fest. Das dürfe man aber nicht einfach als Selbstverständlichkeit hinnehmen, sondern müsse auch mal Danke sagen. „Der Kulturpreis Bayern ist genau dazu da. Er ist eine Wertschätzung für Persönlichkeiten, die mit ihrem Schaffen die Kultur Bayerns hochhalten und sie in die Zukunft führen. Die Auszeichnung junger und vielversprechender Akademiker unterstreicht die Zukunftsorientierung der bayerischen Wissenschaft“, so Reimund Gotzel.

Die Preisträger

In der Kategorie Kunst wurden fünf Künstler und Kulturschaffende von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt. Zusätzlich verleiht das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst einen Sonderpreis.

In der Kategorie Wissenschaft erhalten die besten Absolventen der bayerischen Kunsthochschulen, der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die besten Doktoranden bayerischer Universitäten den Kulturpreis Bayern. Benannt wurden die Preisträger durch die Rektoren bzw. Präsidenten der jeweiligen Hochschule.

Künstler und Kulturschaffende

  • die Band Kofelgschroa aus Oberammergau,
  • der weltberühmte Chor der Regensburger Domspatzen,
  • der Kulturmanager, Konzertveranstalter und Galerist Till Hofmann,
  • der Maler Hans Peter Reuter aus Lauf a.d. Pegnitz und
  • der Chefchoreograf des Balletts des Staatstheaters Nürnberg Goyo Montero.

Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

In dieser Kategorie wird der Kulturpreis Bayern an den Regisseur und Drehbuchautor Franz Xaver Bogner verliehen. Die zugehörige Pressemeldung des Staatsministeriums abrufbar unter www.km.bayern.de/pressemitteilungen.html.

Kunsthochschulen

  • Philipp Gufler aus München, Akademie der Bildenden Künste München
  • Lennart Ruff aus München, Hochschule für Fernsehen und Film München
  • Daniel Kiss aus Nürnberg, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
  • Stefanie Mirwald aus Seubersdorf, Hochschule für Musik Würzburg

Hochschulen für angewandte Wissenschaften

  • Matthias Gemmer aus Undorf, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden
  • Lena Mathussek aus Georgensgmünd, Hochschule Ansbach
  • Stephanie Petzinger aus Altdorf, Hochschule Aschaffenburg
  • Matthias Huttner aus Gersthofen, Hochschule Augsburg
  • Matthias Seidl aus Küps-Schmölz, Hochschule Coburg
  • Jürgen Häusler aus Rötz, Technische Hochschule Deggendorf
  • Sabine Olbrich aus Hof, Hochschule Hof
  • Mathias Haimerl aus Wildenberg, Technische Hochschule Ingolstadt
  • Tülay Tiras aus Kempten, Hochschule Kempten
  • Lena Böck aus Buchbach, Hochschule Landshut
  • Hayriye Kabadayi aus München, Hochschule München
  • Ramona Eppler aus Günzburg, Hochschule Neu-Ulm
  • Ingmar Reinsch aus Nürnberg, Technische Hochschule Nürnberg
  • Yannick Folwill aus Offenstetten, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
  • Ines Schmid aus Surberg/Lauter, Hochschule Rosenheim
  • Marlene Graß aus Garching, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
  • Alberto Streit aus Oberelsbach, Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Universitäten

  • Dr. Iris Bergmann aus Göttingen, Universität Augsburg
  • Dr. Mariana Nold aus Jena, Universität Bamberg
  • Dr. Hongzhan Fei aus Bayreuth, Universität Bayreuth
  • Dr. Jana Gäthke aus Allersberg, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Dr. Simon Opel aus Fürth, Friedrich-Alexander-Universität ErlangenNürnberg
  • Dr. Dominika Langenmayr aus München, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Dr. Lisa Koll aus Freising, Technische Universität München
  • Dr. Stefan Mang aus Salzweg-Straßkirchen, Universität Passau
  • Dr. Claudia Doblinger aus Regensburg, Universität Regensburg
  • Dr. Markus Hien aus Bamberg, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Mit unserem rund 180.000 Kilometer langen Stromnetz und dem über 5.500 Kilometer langen Gasnetz sichern wir die Energieversorgung in weiten Teilen des Freistaats. Zu den Kernaufgaben unseres Unternehmens zählen neben der sicheren Versorgung der Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur, die dezentrale Erzeugung und das Angebot unterschiedlicher Energiedienstleistungen.