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Energiezukunft vor Ort: Bayernwerk erweitert Umspannwerk in Speichersdorf für die Einspeisung erneuerbarer Energien

Pressemitteilung   •   Okt 30, 2014 13:00 CET

2 Millionen Euro hat die Bayernwerk AG in die Erweiterung des Umspannwerks in Speichersdorf investiert, um die Sicherheit der Stromversorgung trotz der deutlichen Zunahme der Einspeisung regenerativer Energien zu gewährleisten.

Im regionalen Verteilnetz des Bayernwerks ist die Energiezukunft ihrer Zeit voraus. „Bis heute hat das Bayernwerk mehr als 250.000 regenerative dezentrale Erzeugungsanlagen in sein Hoch- Mittel- und Niederspannungsnetz integriert. Dadurch transportieren wir in unserem Netz bereits heute über 50 Prozent regenerative Energie“, erklärt Rolf Freudenberger, Regionalleiter der Bayernwerk AG. Somit fließt im Stromnetz des Bayernwerks, das sich über zwei Drittel der Fläche Bayerns erstreckt, mehr regenerative, als konventionelle Energie.

„Über Jahre hinaus wird es in unserem Netzgebiet aber so sein, dass in sonnen- oder windintensiven Zeiten vor Ort mehr Strom aus dezentralen, regenerativen Anlagen erzeugt wird, als zeitgleich vor Ort verbraucht werden kann. Überschüssigen Regenerativ-Strom müssen wir dann über höhere Netzebenen abtransportieren“, erläutert Konrad Walter, Leiter Netzdienste Oberfranken. Dazu baut oder erweitert das Bayernwerk derzeit zahlreiche Umspannwerke, unter anderem das in Speichersdorf. Dort wurde das vorhandene Umspannwerk erheblich erweitert. Konkret erfolgt sind der Ausbau eines 110.000-Volt-Schaltfeldes sowie der Einbau eines weiteren Netztransformators, der die Verbindung zwischen der 110.000-Volt (Hochspannungs)- und der 20.000-Volt (Mittelspannungs) -Ebene herstellt. Außerdem wurde eine neue Mittelspannungs-schaltanlage eingebaut. Da solche Anlagen aus sicherheitstechnischen Gründen nicht im Freien stehen dürfen, wurde in rund 20 Metern Entfernung vom bestehenden Betriebsgebäude hierfür ein neues Schalthaus errichtet. Die Schaltanlage bildet den Knotenpunkt zwischen den ankommenden und den abgehenden 20.000-Volt-Stromleitungen in einem Umspannwerk. An der Schaltanlage wurde ein zweites Erdschlussspulensystem angeschlossen. Dieses kann einen eventuell auftretenden Erdschluss löschen und im Fehlerfall die sichere Energieverteilung gewährleisten. Zudem wurden zwei Eigenbedarfstransformatoren integriert, die das Umspannwerk selbst mit 400 Volt Spannung versorgen werden.

Besonders aufwendig waren die Elektromontage der 20.000-Volt-Anlage und der Ausbau des 110.000-Volt-Schaltfeldes, die während des Betriebs ausgeführt werden mussten, um die Region weiter versorgen zu können. Jetzt wurden die elektrischen Anlagen im Beisein von Thorsten Leusenrink, Geschäftsführer der Gemeinde Speichersdorf, offiziell in Betrieb genommen. Alleine für diese Maßnahme investiert das Bayernwerk rund 2 Millionen Euro in die Energiezukunft in der Region.

Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Mit einem rund 185.000 Kilometer langem Stromnetz und dem über 5.500 Kilometer langem Gasnetz sichert das Unternehmen die Energieversorgung in weiten Teilen des Freistaats. Zu den weiteren Kernaufgaben zählen der Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur, die dezentrale Erzeugung und das Angebot unterschiedlicher Energiedienstleistungen. Mit rund 2.800 Mitarbeitern an mehr als 20 Standorten arbeitet das Bayernwerk an der Energieversorgung von morgen. Die Bundesnetzagentur bescheinigte dem Unternehmen beim bundesweiten Effizienzvergleich der Stromnetzbetreiber überdurchschnittliche Ergebnisse. Der Durchschnitt aller Netzbetreiber liegt bei 94,9 Prozent, das Bayernwerk erreichte 100 Prozent. Auch durch Maßnahmen wie in Speichersdorf erreicht das Unternehmen ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit für die Verbraucher.

Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Mit unserem rund 180.000 Kilometer langen Stromnetz und dem über 5.500 Kilometer langen Gasnetz sichern wir die Energieversorgung in weiten Teilen des Freistaats. Zu den Kernaufgaben unseres Unternehmens zählen neben der sicheren Versorgung der Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur, die dezentrale Erzeugung und das Angebot unterschiedlicher Energiedienstleistungen.