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Bayernwerk plant Leitungsumbau im Umspannwerk Murnau

Pressemitteilung   •   Jul 09, 2018 09:00 CEST

Das Bayernwerk plant die Erneuerung der Leitungsanbindung des Umspannwerks Murnau. Die Antragsunterlagen liegen bis einschließlich 8. August aus.

Das Bayernwerk plant die Erneuerung der Leitungsanbindung des Umspannwerks Murnau, weil dieser Netzknotenpunkt erweitert und erneuert werden soll. Für die Leitungsanbindung hat das Bayernwerk nun den Antrag auf Planfeststellung bei der Regierung von Oberbayern gestellt. Die Antragsunterlagen liegen bis zum 8. August 2018 aus.

Die Bayernwerk Netz GmbH hat bei der Regierung von Oberbayern ein Planfeststellungsverfahren zur Erneuerung der Leitungsanbindung des Umspannwerks in Murnau beantragt. Auf dem Gelände des Umspannwerks soll ein zusätzlicher Mast gebaut und zwei vorhandene Maste sollen ersetzt werden. Außerdem ist eine Zubeseilung vorgesehen, sodass das Umspannwerk über zwei zusätzliche Stromkreise in das überregionale Verteilnetz eingebunden wird. Ersatzlos zurückgebaut werden sollen zwei Maste und drei Portale. Dabei handelt es sich um Metallgerüste, die als Übergang ins Umspannwerk das Ende einer Freileitung darstellen.

Knotenpunkt im Hochspannungsnetz

Die neue Anbindung wird durch den geplanten Umbau des 110/20-Kilovolt-Umspannwerks in Murnau notwendig. Die 1972 errichtete Schaltanlage muss altersbedingt erneuert und erweitert werden. Seit Jahrzehnten bildet das Umspannwerk einen wichtigen Netzknoten im 110-Kilovolt-Netz des Bayernwerks. Im Umspannwerk Murnau treffen sich die Hochspannungsleitungen zwischen Murnau und Karlsfeld, Murnau und Kochel und Murnau und Garmisch. Über das Umspannwerk werden in Murnau und den Nachbargemeinden mehr als 15.000 Einwohnern mit Strom versorgt.

Die seit Montag, 9. Juli, ausliegenden Antragsunterlagen enthalten einen Erläuterungsbericht, eine Übersichtskarte im Maßstab 1:2.500, eine Übersichtstabelle der einzelnen Maste, Kreuzungs- und Bauwerksverzeichnis, Lage- und Profilpläne der einzelnen Maste und ein Grundstücksverzeichnis mit Flurnummern. Der ökologische Teil der Antragsunterlagen umfasst einen Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung, einen Landschaftspflegerischen Begleitplan mit Eingriffs- und Ausgleichsregelung, einen artenschutzrechtlichen Fachbeitrag, Unterlagen zu Baugrunduntersuchungen sowie einen Immissionsbericht.

Die 16 betroffenen Flurstücke liegen in der Gemarkung Murnau am Staffelsee. Die Antragsunterlagen können in der Zeit vom 9. Juli 2018 bis einschließlich 8. August 2018 beim Markt Murnau eingesehen oder online unter http://www.bayernwerk-netz.de/anbindung-uw-murnau aufgerufen werden. Die Frist für Einwendungen beim Markt Murnau am Staffelsee oder bei der Regierung von Oberbayern endet am 7. September 2018.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes, um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen. Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern. Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz verteilt das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.