Bayernwerk AG folgen

Bayern auf dem Weg ins Energieland 4.0

Pressemitteilung   •   Okt 30, 2018 15:11 CET

Der „EnergieMonitor“ stellt in einer online einsehbaren Übersicht Energieerzeugung und -verbrauch einer Kommune übersichtlich dar und kann so ein wichtiger Kompass auf dem Weg zur Energiezukunft sein.

Kommunaler Energiedialog im Bayernwerk-Kundencenter Pfaffenhofen

Wie sieht die Energiezukunft in 15 Jahren aus? Wo steht die Energiewende heute? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Pfaffenhofener Energiedialogs, zu dem das Bayernwerk kommunale Vertreter aus der Region in das Pfaffenhofener Kundencenter am Draht 7 einlud. Zudem stellte das Unternehmen seine neuen Kundenräume vor und informierte über verbesserte Serviceleistungen für Kunden aus der Umgebung.

„Die ursprüngliche Idee der Energiewende ist überholt“, erklärte Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel im Rahmen des Pfaffenhofener Energiedialogs, den zahlreiche kommunale Vertreter aus der Region besuchten. Der ehemals alleinige Fokus auf mehr Erneuerbare Energie reicht nach den Worten Gotzels nicht mehr aus. „Die Energiezukunft vernetzt unterschiedliche Wirtschafts- und Lebensbereiche. Wohnen, Leben, Mobilität, Strom und die intelligente Steuerung der Energieflüsse sind Teile ein- und desselben Systems, eines Klimaschutz-System für eine Klimaschutzregion. Das ist die energetische Zukunft Bayerns“, skizzierte der Bayernwerk-Chef die Sicht des Energieunternehmens.

Man stehe vor einer technologischen Neukonzeption des Energiesystems. Neue digitale Möglichkeiten auf der einen Seite treffen laut Gotzel mit dem Wunsch nach Regionalität auf der anderen Seite zusammen. „Die Menschen wollen Energie aus der Heimat. Dort erzeugt, dort verbraucht. Das ist echt bio. Was früher technologisch kaum machbar war, wird durch Speicher zum Zukunftsmodell“, so der Bayernwerk-Chef. Zudem fordert Reimund Gotzel, die nachhaltigen Energiepotentiale der Region weiter konsequent zu nutzen. In Bayern spielen dabei die Solarenergie, die Wasserkraft und die Kraft-Wärme-Kopplung hervorgehobene Rollen. Bei Solarenergie lägen erhebliche Potentiale in Ballungsräumen brach. „Wir brauchen eine Solaroffensive in unseren Städten“, forderte der Vorstandsvorsitzende der Bayernwerk AG.

Ebenso forderte Gotzel stärkeren Rückenwind für die Elektromobilität. „Wir rüsten unseren Fuhrpark mit 1.600 Pkw bis 2025 komplett auf reine E-Fahrzeuge um“, betonte er. E-Mobilität brauche eine bessere Wahrnehmung. Was die Akzeptanz und die Erlebbarkeit von E-Mobilität betreffe, sieht Gotzel die Kommunen in einer Schlüsselrolle. „Dort werden Klima- und Energieeffizienzpläne, dort werden Verkehrskonzepte erstellt. Das ist der richtige Nährboden für E-Mobilität“, so der Bayernwerk-Vorstandsvorsitzende. Für die anwesenden Kommunalpolitiker stellte das Bayernwerk beim Informationstermin auch E-Fahrzeuge zum Test zur Verfügung.

Erweiterter Kundenservice am Kundencenter

Den Energiedialog nutzte das Bayernwerk auch, um der Kommunalpolitik den verbesserten Service für die Bürgerinnen und Bürger der Region vorzustellen. Mit neuen Kundenräumen ist das Bayernwerk-Kundencenter in Pfaffenhofen (Draht 7) Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 16:00 Uhr und freitags von 07.30 bis 15:00 Uhr für Kundenanliegen da.

„Als technischer Standort des Bayernwerks waren wir natürlich auch bisher für Kunden da, die den Weg zu uns gesucht haben“, betonte Albert Breitsameter, Netzbauleiter in Pfaffenhofen. Mit eigenen Kundenräumen und einer neuen Servicestruktur sei man dafür jetzt noch besser gerüstet. „Unsere Kunden erhalten bei uns Planauskünfte bei Baumaßnahmen, Informationen und Service zum Hausanschluss, zu Stromzählern oder zu allen Fragen rund um Planung, Anschluss, Betrieb und Abrechnung einer Einspeiseanlage. Zudem können wir zu diesen Fragen vor Ort einen direkten Austausch zu unseren Kundenserviceeinheiten herstellen“, so Breitsameter. „Was wir aufgrund gesetzlicher Vorschriften als Netzbetreiber nicht beantworten dürfen und können, sind Fragen zur Stromlieferung und Stromrechnung. Das ist Sache der Lieferanten, der sogenannten Stromvertriebsunternehmen“, betonte der Netzbauleiter.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen.

Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.