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Pressemitteilung

Vorbilder für die Energiewende - Energiehelden aus Niederbayern erhalten Bürgerenergiepreis

Engagement für die Energiezukunft: Energiehelden aus Winzer, Simbach und Viechtach für Impulse zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiebildung ausgezeichnet

Landshut. „Die diesjährigen Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass wirklich jeder etwas zur Energiewende beitragen kann – von den Jüngsten im Kindergarten und Schule bis zum Vereinsmitglied“, sagt Regierungspräsident Rainer Haselbeck. „Im Miteinander liegt die Kraft, damit die Energiewende gelingen kann.“. Zusammen mit Markus Leczycki, Leiter Kommunalmanagement der Bayernwerk Netz GmbH, wurde in Landshut der Bürgerenergiepreis bereits zum 14. Mal verliehen. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, kreative Ideen und lösungsorientierte Beiträge zu entwickeln. Ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht über die Vielfalt an Bewerbungen für den Bürgerenergiepreis“, ergänzt Markus Leczycki. „Wir wünschen uns, dass jeder Klimaschutz und Energieeffizienz irgendwann als selbstverständlich ansieht.“ Insgesamt ist der Preis mit 12.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind in diesem Jahr der DJK Neßlbach aus Winzer (Landkreis Deggendorf), die KiTa „Haus der kleinen Füße“ aus Simbach bei Landau (Landkreis Dingolfing-Landau) und die Paul-Maurer-Schule aus Viechtach (Landkreis Regen).

Nachhaltigkeit als gelebter Schulalltag

Mit dem Bürgerenergiepreis Niederbayern 2026 wird die Paul-Maurer-Schule aus Viechtach für ihr umfassendes Engagement im Bereich nachhaltiger Bildung ausgezeichnet. Die Schule verbindet unterschiedliche Initiativen wie die Fairtrade-Schule, die „Gute Gesunde Schule“ und Bildungsangebote im Rahmen der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) zu einem ganzheitlichen Konzept. Unter dem Motto „Wir sind Strom Helden – wir drehen AB!“ lernen Schülerinnen und Schüler, verantwortungsvoll mit Energie und Ressourcen umzugehen. Spielerische Ansätze, kreative Aktionen und das Schulmaskottchen „Da Pauli“ machen nachhaltiges Verhalten verständlich und alltagsnah. Ergänzt wird das Engagement durch Kleidertauschbörsen, Kooperationen mit regionalen Fair-trade- und Second-Hand-Einrichtungen sowie zahlreiche weitere Projekte für nachhaltigen Konsum. Auch der Elternbeirat unterstützt die Aktivitäten seit vielen Jahren mit nachhaltigen Produkten und Aktionen. Für die Jury ist die Paul-Maurer-Schule ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Bildung, Klimaschutz und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können. Das Projekt besitzt eine hohe Vorbildwirkung für andere Bildungseinrichtungen und stärkt nachhaltig das Umweltbewusstsein der jungen Generation. Die Schule erhält ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro.

Vereinsentwicklung mit Vorbildcharakter

Ebenfalls ausgezeichnet wird die DJK Neßlbach, die seit Jahren konsequent auf Energieeffizienz und Klimaschutz setzt. Der Sportverein hat seine Infrastruktur Schritt für Schritt modernisiert und damit die Grundlage für einen nachhaltigen Vereinsbetrieb geschaffen. Dazu zählen unter anderem die Installation von Photovoltaikanlagen, die Umrüstung von Beleuchtungsanlagen auf energieeffiziente LED-Technik, der Einsatz intelligenter Heizungssteuerungen sowie moderne Gebäudeleitsysteme. Auch die Warmwasserbereitung wurde durch Wärmepumpen und solarunterstützte Lösungen optimiert, wodurch Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß deutlich reduziert werden konnten. Darüber hinaus verankert die DJK Neßlbach Nachhaltigkeit aktiv im Vereinsleben. Umweltaktionen und Müllsammelaktionen sensibilisieren insbesondere Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Mit einer Fahrradreparaturstation auf dem Vereinsgelände setzt der Verein zudem Impulse für nachhaltige Mobilität. Die Jury würdigt, die DJK Neßlbach zeigt aktiv, wie technischer Fortschritt, ehrenamtliches Engagement und Umweltbewusstsein erfolgreich miteinander verbunden werden können und dass nachhaltiger Breitensport in der Praxis funktioniert. Der Verein darf sich über 4.000 Euro Preisgeld freuen.

Energiewende spielerisch erlebbar machen

Der dritte Bürgerenergiepreis geht an die Kindertagesstätte „Haus der kleinen Füße“ für ihr Projekt „Wackelzähne voller Energie“. Mit dem innovativen Bildungsangebot werden Kinder frühzeitig an Themen wie Energie, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung herangeführt. Im Rahmen mehrerer Projekttage setzen sich die Kinder altersgerecht mit Fragen der Energiegewinnung und Energienutzung auseinander. Durch Experimente, Bewegungsangebote und selbst gebaute Modelle von Wasser-, Wind- oder Solaranlagen wird Energie unmittelbar erfahrbar. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, das Gelernte in den Alltag zu übertragen. Aktionen wie ein bewusst gestalteter „Tag ohne Strom“ verdeutlichen den Stellenwert von Energie im täglichen Leben. Zugleich zeigt der Tag, wo es Sparpotential gibt. Das Projekt macht auf überzeugende Weise sichtbar, wie frühkindliche Bildung, praktisches Lernen und Klimaschutz zusammen funktionieren. Die Kindertagesstätte schafft damit wichtige Grundlagen für ein nachhaltiges Bewusstsein. Das Preisgeld beträgt 4.000 Euro.

Jetzt bewerben für den Bürgerenergiepreis 2027

Der Bürgerenergiepreis wird in den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern, Unterfranken, Oberfranken und in der Oberpfalz verliehen. Jährlich werden in jedem Regierungsbezirk Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet, die sich in vorbildlicher Weise für das Gelingen der Energiewende engagieren. Die Bewerbungen für den Bürgerenergiepreis können das ganze Jahr über eingereicht werden. Der Bewerbungsbogen ist im Internet zu finden.

Teilnehmen können Vereine, Kindergärten, Schulen, aber auch Privatpersonen.

Die Videos zu den bisherigen Preisträgerprojekten können im YouTube-Kanal des Bayernwerks angesehen werden.

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Hinweis für Medienvertreterinnen und Medienvertreter

Begleitend zur Pressemitteilung stellen wir Ihnen weiteres Medienmaterial zum Bürgerenergiepreis Niederbayern 2026 zur Verfügung.

  • Videoportraits der ausgezeichneten Projekte zur Download
  • Pressefotos der Veranstaltung

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Interesse.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. Bilanziell verteilt das Unternehmen in den Energienetzen zu 96 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 1 Million dezentrale Erzeugungsanlagen, die auf das Netz des Bayernwerks wirken und Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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