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Smarter Überblick über den Energieverbrauch: Mit 60 intelligenten Zählern geht Velburg weiter in Richtung Energiezukunft. Für Bürgermeister Christian Schmid (Mi.), Dr. Roland Hofer (li.) und Tobias Stahl (re.) vom Bayernwerk ein Grund zur Freunde.
Smarter Überblick über den Energieverbrauch: Mit 60 intelligenten Zählern geht Velburg weiter in Richtung Energiezukunft. Für Bürgermeister Christian Schmid (Mi.), Dr. Roland Hofer (li.) und Tobias Stahl (re.) vom Bayernwerk ein Grund zur Freunde.

Pressemitteilung -

Erste intelligente Zähler in Velburg installiert

Velburg. Der wettbewerbliche Messstellenbetrieb beim Bayernwerk nimmt weiter an Fahrt auf: Nach dem Vertragsabschluss über den "Metering.Service“ wurde heute im oberpfälzischen Velburg die Installation von 60 neuen intelligenten Strommesssystemen abgeschlossen. Mit deren Hilfe können von nun an die Energieflüsse in nahezu allen kommunalen Liegenschaften und Anlagen der flächenmäßig mit größten Gemeinde Bayerns visualisiert werden.

Ob Schule, Feuerwehrhaus oder Bauhof, aber auch Pumpstationen für die Wasserver- und -entsorgung: Fast in Echtzeit, nämlich für jede Viertelstunde, wird der Stromverbrauch mit den neuen Messgeräten aufgezeichnet und im EnergiePortal des Bayernwerks übersichtlich dargestellt. Transparenz sowie intuitive Analysefunktionen werden dadurch die Basis für unterschiedliche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. So lassen sich Energieeinsparziele systematisch setzen und deutlich besser erreichen. Nicht zu vergessen: Die Fernauslesung über eine hochsichere Kommunikationseinheit, das sogenannte Smart Meter Gateway, senkt in der Stadt Velburg mit seinen 53 Gemeindeteilen den Verwaltungsaufwand für die bisher manuell durchgeführten Ablesungen vor Ort.

Der Bürgermeister der Stadt, Christian Schmid, zeigte sich erfreut, diesen innovativen und digitalen Schritt zusammen mit dem Bayernwerk gehen zu können. „Neben der Visualisierung der Stromverbräuche hilft uns vor allem auch die stichtagsbezogene Zählerfernauslesung weiter. Unsere Energiekosten haben wir so jederzeit im Blick“, so der Bürgermeister. Die Stadt kann laut Andre Queissner, Mitarbeiter im städtischen Bauamt und Ansprechpartner für die neue Technik, somit die Ressourcen und Kollegen für die vormals manuelle Vorort-Ablesung nun für andere wichtige Aufgaben einplanen. Zusätzlich können nun überdurchschnittliche Stromlasten in den städtischen Einrichtungen frühzeitig erkannt, abgestellt und somit CO2-Emmissionen verringert werden.

„Wir sind froh, dass wir mit Velburg einen weiteren kommunalen Partner für dieses Zukunftsthema und eine umfängliche Umrüstung – auch von kleineren Liegenschaften – gewinnen konnten. Echte Kundenerfahrungen sind essenziell, um unsere Produkte laufend zu verbessern. Im nächsten Schritt möchten wir zusammen mit der Stadt unseren "EnergieWächter" weiter entwickeln. Dieser auf künstlicher Intelligenz basierende Zusatzservice löst bei auffallendem Verbrauchsverhalten eine automatische Alarmfunktion aus. Das soll helfen, technische Defekte frühzeitig zu erkennen und Kosten zu minimieren,“ freut sich der Produktverantwortliche Tobias Stahl von der Bayernwerk AG auf die Zusammenarbeit. Neben der Stadt Velburg haben sich bereits weitere bayerische Kommunen für eine frühzeitige und ganzheitliche Umrüstung auf die neuen Zähler entschieden, unter anderem die Kommunen Luhe-Wildenau (Oberpfalz), Eurasburg (Oberbayern) oder Großostheim (Unterfranken).

Intelligente Messsysteme (Smart Meter) sind zentraler Bestandteil und Schlüssel einer zukunftsfähigen Infrastruktur in der Energiewirtschaft. Deshalb verpflichtet der Gesetzgeber Stromkunden mit einem jährlichen Verbrauch von mehr als 6.000 kWh sowie künftig auch Betreiber von Erzeugungsanlagen über 7 kW installierter Leistung nach und nach, diese zertifizierten intelligenten Messsysteme zu nutzen. Ziel ist es, die Energiewende nicht nur erneuerbar und dezentral, sondern auch digital zu gestalten. Denn die smarten Zähler sind in Zukunft elementar für stabile Netze und bringen den Verbrauchern intelligent gesteuerten Strom, den sie z.B. für Wärmepumpen, Elektroautos oder Batteriespeicher flexibel und effizienter nutzen können als in der Vergangenheit.


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Kurzprofil Bayernwerk AG:

2021 ist Jubiläumsjahr: Seit 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für Energie in Bayern. Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Gemeinsam mit den Menschen in Bayern gestaltet die Unternehmensgruppe die Energiezukunft im Freistaat aktiv mit und sorgt dafür, dass immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht. Die Bayernwerk-Gruppe setzt sich mit innovativen Lösungen, moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität, dezentrale Energieerzeugung oder für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung ein. Ein starker Fokus liegt darauf, die Bürgerinnen und Bürger in Bayern bei ihrer persönlichen Energiewende zu unterstützen. Die Unternehmen der Bayernwerk Gruppe fördern die Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.

Sitz der Bayernwerk AG ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

Pressekontakt

Michael Bartels

Michael Bartels

Pressekontakt Stellvertretender Pressesprecher Bayernwerk AG Geschäftsfelder, Energielösungen, Lichttechnik +49 941 201 2077

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