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Pressemitteilung -

EnergieDialog zu Netzausbau und Nachhaltigkeit

Bürgermeister aus dem unterfränkischen Landkreis Haßberge und Bayernwerk zur Gesprächsrunde in Hofheim – Fragen der Energiezukunft und Nachhaltigkeit erörtert

Hofheim/Haßberge. Es war die zweite Veranstaltung einer neuen Reihe der Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk), und sie war ein voller Erfolg: Am Dienstag (12. Juli) hat der Netzbetreiber mit rund 20 Gästen, allesamt Bürgermeister aus dem Landkreis Haßberge, in Hofheim Fragen der Energiezukunft diskutiert. „EnergieDialog“ heißt das neue Format, mit dem das Bayernwerk den Dialog mit der Regionalpolitik fördert. Am Landhotel Rügheim konnten sich die Gäste mit Fachleuten des Bayernwerks über Versorgungsthemen im Allgemeinen und die aktuelle Situation im Besonderen austauschen. Die politischen Herausforderungen auf Bayerns Weg in die Klimaneutralität standen im Fokus der Veranstaltung. Bernd Göttlicher, Leiter Kommunalmanagement Franken beim Bayernwerk, begrüßte die Gäste. Durch die Veranstaltung moderierte Günter Jira, Kommunalmanager in Unterfranken beim Bayernwerk. Bernd Göttlicher betonte: „Nach einer zweijährigen pandemiebedingten Auszeit haben wir mit dem EnergieDialog jetzt wieder die Möglichkeit, uns hier vor Ort auszutauschen. Das ist wichtig, denn gerade hier auf dem Land steckt das meiste Potenzial an erneuerbaren Energien.“ Der Bürgermeister von Maroldsweisach, Wolfram Thein, ergänzte: „Aus meiner Sicht ist es beim Ausbau mit Freiflächenphotovoltaik besonders wichtig, dass wir zunächst gemeinsam sortieren, welche neuen Anlagen wirklich zum Tragen kommen und dann im nächsten Schritt die langfristige Perspektive beim Ausbau der Erneuerbaren in den Blick nehmen.“ Der EnergieDialog in Hofheim war nach dem Auftakt in Weiden im Mai der zweite Energie­Dialog des Bayernwerks, noch in diesem Sommer ist auch in Oberbayern eine Veranstaltung geplant. Für jeden Termin haben sich die Energieexperten Themen herausgegriffen, die in der jeweiligen Region eine besondere Rolle spielen.

Herausforderungen für die Politik

Vor welche Herausforderungen die drängende Umstellung auf erneuerbare Energien die Netzbetreiber und Kommunen stellt, diskutierte Alexander Jäger, Referent Vorstand & Politik beim Bayernwerk, im Rahmen seines Vortrags. Die zunehmende Einspeisung aus vielen Quellen vor Ort erfordere Gestaltungswillen und neue Ansätze. Wenn in hoher Taktung immer neue Photovoltaikanlagen in Betrieb gehen, muss insbesondere der Anschluss an das Netz reibungslos vonstattengehen. Michael Kölbl, Leiter Netzplanung beim Bayernwerk, erläuterte die technischen Herausforderungen und die Grundlagen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Konkrete Netzkennzahlen aus dem Landkreis Haßberge referierte Michael Weißenberger, Leiter des Bayernwerk-Kundencenters in Fuchsstadt. Anhand konkreter Zahlen zeigte er den Anstieg von Einspeiseanlagen in den letzten Jahren sowie deren Leistung in Bezug zum Verbrauch auf. Im Anschluss an die Vorträge blieb genügend Zeit für regen Austausch und Fragen.

Veranstaltungsreihe geht weiter

Mit dem EnergieDialog hat das Bayernwerk eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um mit Kommunen im Netzgebiet über die wichtigen Themen der nachhaltigen Energiezukunft ins Gespräch zu kommen. Gestartet ist sie am 12. Mai in Weiden mit Gästen aus Ostbayern und dem Schwerpunkt Abwasser, ein weiterer Termin findet am 27. Juli in Penzberg mit Bürgermeistern aus Oberbayern statt. Dann wird es um öffentliche Straßenbeleuchtung und die Lichtfarbe der LEDs gehen. Durch den Austausch auf den Dialogveranstaltungen möchte das Bayernwerk seine Dienstleistungen und Technologien besser an die Bedürfnisse der Kommunen ausrichten. Der Energieversorger unterstützt Kommunen bei der Energiewende und trägt mit innovativen Lösungen aktiv zur nachhaltigen Zukunft im Freistaat bei.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In den Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 70 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen 340.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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