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Hat einen alten Bungalow in ein Smart Home verwandelt: Korbinian Nachtmüller erhielt den Bürgerenergiepreis 2020. An wen geht der Preis im kommenden Jahr?
Hat einen alten Bungalow in ein Smart Home verwandelt: Korbinian Nachtmüller erhielt den Bürgerenergiepreis 2020. An wen geht der Preis im kommenden Jahr?

Pressemitteilung -

Energiebotschafter aus Niederbayern gesucht

Landshut/Regensburg. Mitmachen lohnt sich. Die Bewerberrunde für den Bürgerenergiepreis 2021 ist jetzt gestartet. Alle niederbayerischen Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Bildungseinrichtungen sind ab sofort wieder aufgerufen, sich direkt beim Bayernwerk für den Bürgerenergiepreis zu bewerben.Insgesamt 10.000 Euro warten auf engagierte Niederbayern, die sich in ihrem Umfeld für Klimaschutz und Energieeffizienz stark machen.

Ein Bungalow aus den 1970er-Jahren wird zum Smart Home, ein anderes altes Haus versorgt sich selbst via Photovoltaik- und Solarthermieanlage mit Energie. Eine Schule bringt gleich mehrere Preisträger in Sachen Energieeffizienz hervor, eine andere darf sich aufgrund ihres Engagements „Umweltschule“ nennen– das waren die vier Gewinner-Projekte aus der letzten Bewerberrunde. Karl Krapf, Leiter Kommunalmanagement der Bayernwerk AG (Bayernwerk), ruft alle Bürgerinnen und Bürger von Niederbayern auf, sich mit ihren Projekten an der diesjährigen Ausschreibung zu beteiligen: „Auch wenn wir den Startschuss unserer Aktion in diesem Jahr aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens nicht bei einem der Vorjahres-Preisträger setzen können: Jeder einzelne Engagierte wird zum Botschafter des Klimaschutzes. Mit unserem Bürgerenergiepreis wollen wir vorbildliche Projekte sichtbar machen und dadurch auch andere anspornen, sich für die Energiewende einzusetzen.“ Regierungspräsident Rainer Haselbeck ergänzt: „Die Gestaltung der Energiezukunft ist eine große Chance für Innovationen. Daran können sich alle mit Offenheit und Kreativität beteiligen. Wir unterstützen den Bürgerenergiepreis, weil er darauf abzielt, genau das in Niederbayern zu fördern.“ Die Aktion des Bayernwerks, die in Kooperation mit der Regierung von Niederbayern durchgeführt wird, geht in diesem Jahr in die neunte Runde.

Preis für Engagement im direkten Umfeld

Energiebotschafter kann fast jeder werden: In den vergangenen Jahren waren unter den Preisträgern Privatpersonen, Schulen, Kindergärten und Vereine. Rainer Haselbeck motiviert: „Ich bin sicher, dass es sehr viele Energievorbilder in Niederbayern gibt. Ich freue mich, wenn sie ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende und zum Klimaschutz vorstellen. Jeder Einzelne zählt.“


Die Modalitäten

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Bürgerenergiepreis sind unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis zu finden. Einsendeschluss ist der 20. April 2021. Aus den Einsendungen wählt eine Jury die Preisträger aus. Eingereicht werden können Projekte, die entweder in Planung sind, im laufenden Jahr begonnen haben oder wegen ihrer inhaltlichen Qualität nach wie vor Bestand haben. Projekte, die nach dem Einsendeschluss eingehen, werden im folgenden Jahr berücksichtigt.

Mit gutem Beispiel voran

Der Bürgerenergiepreis wurde ins Leben gerufen, um Menschen zu motivieren, sich aktiv Gedanken darüber zu machen, wie wir heute mit Energie umgehen. Karl Krapf sieht darin einen wichtigen Effekt: „Der Preis belohnt Menschen, die sich an der Energiewende beteiligen und sich einbringen. Gleichzeitig lenkt er die Aufmerksamkeit anderer auf solche beispielhaften Projekte.“ Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, ebenfalls zukunftsweisende Lösungen in ihrem Umfeld umzusetzen. Die Umwandlung des Bungalows aus dem Jahr 1978 in ein modernes Smart Home durch Korbinian Nachtmann aus Landshut und die energetische Kernsanierung des Elternhauses von Udo Ottl aus Ergolding (Landkreis Landshut) seien zwei gute Vorzeigeprojekte mit Außenwirkung. Aber auch das Engagement der Schüler des Veit-Höser-Gymnasiums in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) und der Grund- und Mittelschule Salzweg (Landkreis Passau) in Sachen Klimaschutz seien vorbildlich. Die beiden Schulen hebt Karl Krapf wegen der erfolgreichen Teilnahme an Wettbewerben mit Energieeffizienzprojekten und des Einsatzes für den Klimaschutz hervor.

Der Bürgerenergiepreis wurde 2013 in Niederbayern erstmals verliehen. Inzwischen werden regelmäßig Gewinner in Niederbayern sowie in den Regierungsbezirken Unterfranken, Oberbayern, Oberfranken und in der Oberpfalz gesucht. Videos der bisherigen Sieger sind im Bayernwerk-Kanal auf YouTube zu finden.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH sorgt mit rund 2.700 Mitarbeitern für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung von rund sieben Millionen Menschen in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Das Unternehmen ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Sein Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In seinen Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 60 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen knapp 300.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Mit innovativen Lösungen entwickelt das Unternehmen Energiesysteme von morgen und ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

Pressekontakt

Maximilian Zängl

Maximilian Zängl

Pressekontakt Leiter Kommunikation Pressesprecher Bayernwerk AG +49 941-201-7820

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