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Ein Mann bearbeitet Bodenproben nach Baugrunduntersuchung an großem Freileitungsmast.
Bei Kümmersbruck plant die Bayernwerk Netz den Bau von zwei Masten neben der Autobahn. Zur Vorbereitung muss - wie hier in Schweinfurt - der Boden untersucht werden.

Pressemitteilung -

Bayernwerk Netz bereitet Masterneuerung an A6 bei Amberg vor

Amberg/Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH bereitet den Austausch von zwei Masten der 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen Schwandorf und Amberg an der Autobahn A6 bei Kümmersbruck vor. Seit einigen Tagen untersucht der Verteilnetzbetreiber den Baugrund an den beiden Standorten und lässt die Tier- und Pflanzenwelt kartieren. Für das Vorhaben wendet der Netzbetreiber rund 3 Millionen Euro auf.

„Die beiden Maste überspannen die Autobahn A6 und stehen damit an einem besonders sensiblen Abschnitt der Leitung. Sie sind seit mehr als 100 Jahren in Betrieb, werden täglich stark beansprucht und deshalb ersetzt“, sagt Brigitte Fuchs, Genehmigungsmanagerin der Bayernwerk Netz. „Mit den Untersuchungen schaffen wir die Grundlage, um die neuen Maste sicher zu bauen und dabei Umweltbelange von Anfang an zu berücksichtigen.“

Zwei neue Maste für die Autobahnquerung

Die beiden Maste werden aufgrund ihrer exponierten Lage sowie ihres hohen Alters an der Querung der Autobahn A6 ausgetauscht, da sie dort über die Jahre besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ursprünglich stammt die 110-kV-Leitung aus den 1920er Jahren – mit zunehmender Größe von Schwertransportern und Logistikfahrzeugen haben sich im Laufe der Jahrzehnte auch die Anforderungen an die Überspannung an dieser Stelle der Autobahn A6 verändert. Deshalb setzt die Bayernwerk Netz dort neue, etwas höhere Maste ein. Sie ersetzen die bisherigen Konstruktionen und stellen die heute geltenden Sicherheitsabstände zur Autobahn sicher. Die bisherigen Tannenmaste tauscht der Netzbetreiber durch schlankere Tonnenmaste aus.

Kartierungen und Baugrunduntersuchungen liefern die Grundlage

Die Kartierungen zeigen, wo entlang der Leitung ökologisch sensible Bereiche liegen und welche Schutzmaßnahmen beim Masttausch nötig sind. Expertinnen der Firma Opus GmbH dokumentieren dazu die örtliche Tier- und Pflanzenwelt zu verschiedenen Jahreszeiten. Mit den Baugrunduntersuchungen prüft die von Bayernwerk Netz beauftragte Firma Spotka Geotechnik außerdem, wie der Boden beschaffen ist, um die Gründung der neuen Maste zu planen. Im Sommer 2026 will der Verteilnetzbetreiber die Genehmigungsunterlagen zur Prüfung bei der Regierung der Oberpfalz einreichen. Der Bau ist für Herbst 2026 geplant, die Inbetriebnahme der beiden neuen Masten soll Anfang 2027 erfolgen.

Ausblick

Mittelfristig plant der Netzbetreiber den Ersatzneubau der Leitung von Schwandorf in nordwestlicher Richtung bis in den Raum Ensdorf, wo ein neues Umspannwerk errichtet werden soll. In diesem Zuge will die Bayernwerk Netz einzelne Maste zwischen Ensdorf und Amberg erneuern und deren Leiterseile ersetzen. So kann die Region in Zukunft zuverlässig mit Strom versorgt und grüner Strom aus erneuerbaren Energien aufgenommen und verteilt werden.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. Bilanziell verteilt das Unternehmen in den Energienetzen zu 96 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 1 Million dezentrale Erzeugungsanlagen, die auf das Netz des Bayernwerks wirken und Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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