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Jede zehnte deutsche Photovoltaikanlage steht im Gebiet der Bayernwerk Netz GmbH.

Pressemitteilung -

„Bayern bleibt Photovoltaik-Land“

Regensburg. „Bayern ist Sonnenland, Bayern bleibt Photovoltaik-Land“, sagt Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hatte zuletzt auf die rückläufige Zahl neu installierter Solaranlagen hingewiesen. Zwar sind laut Westphal auch im Freistaat 2025 weniger PV-Anlangen angeschlossen worden als in den Vorjahren. Aber: „Die im Jahr 2025 in unserem Netzgebiet neu installierte Leistung bewegt sich mit 2.160 Megawatt auf dem hohen Niveau der Vorjahre“, betont Westphal.

Jede zehnte deutsche Photovoltaikanlage steht im Gebiet der Bayernwerk Netz GmbH (Stand 2025). Seinen bisherigen Höhepunkt erreichte der PV-Boom im Jahr 2023, in dem allein im Bayernwerk-Netzgebiet mehr als 91.500 PV-Anlagen mit einer Leistung von 2.270 Megawatt in Betrieb gingen. „Im Jahr 2025 waren es mit 62.600 Anlagen zwar weniger. Ihre Leistung bleibt mit 2.160 Megawatt aber auf hohem Niveau“, macht Dr. Egon Leo Westphal deutlich. Das entspreche der Leistung von zwei großen konventionellen Kraftwerksblöcken.

Hohe Einspeisung aus Sonnenenergie bereits im Januar

Für den Bayernwerk-CEO heißt das: „Der Charakter des PV-Geschäfts ändert sich – weniger Anlagen, gleiche Leistung. Was sich also nicht ändert, ist die Herausforderung für unsere Systemführung, das Netz stabil zu halten.“ Westphal verdeutlicht das an einem konkreten Beispiel: „Bereits am 19. Januar 2026 hatten wir in der Mittagszeit eine PV-Einspeisung von fast 7.200 Megawatt und haben gleichzeitig über 2.500 Megawatt Sonnenenergie in das europäische Verbundnetz rückgespeist. Mitten im Winter, das ist enorm!“ Zum Vergleich: Der bisherige Einspeise-Rekord stammt mit fast 13.000 Megawatt aus dem Frühling 2025 (10. Mai).

Nimmt man die PV-Anlagen in den Gebieten von nachgelagerten Netzbetreibern wie etwa Stadtwerken hinzu, „dann kommen wir auf mehr als eine Million regenerative Stromerzeugungsanlagen, die auf das Bayernwerk-Netz wirken“. Entscheidend für die Zukunft sei aber nicht die reine Zahl der Anlagen, sondern ihre Leistung. „Wir gehen davon aus, dass sich die Erzeugungsleistung der Erneuerbaren bis 2045 verdreifachen wird“, sagt Westphal.

Einmal rund um den Äquator

Für das Bayernwerk heißt das: „Wir bleiben auf Kurs und treiben die Entfesslung des Energiesystems weiter voran.“ Bis 2030 baut das Unternehmen ungefähr 40.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungsleitungen, das entspricht der Länge des Äquators. Hinzu kommen 1.000 Kilometer Hochspannungsleitung, die Ertüchtigung von knapp 300 Umspannwerken und die Digitalisierung der Netzsteuerung.

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Kurzprofil Bayernwerk AG

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für Energie in Bayern. Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Gemeinsam mit den Menschen in Bayern gestaltet die Unternehmensgruppe die Energiezukunft im Freistaat aktiv mit und sorgt dafür, dass immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht. Die Bayernwerk-Gruppe setzt sich mit innovativen Lösungen für moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität und dezentrale Energieerzeugung ein. Ein starker Fokus liegt darauf, die Bürgerinnen und Bürger in Bayern bei ihrer persönlichen Energiewende zu unterstützen. Die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe fördern Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.

Sitz der Bayernwerk AG ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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