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Schadensbehebung nach dem mutmaßlichen Sabotageakt an zwei Strommasten in und um Garching.

Pressemitteilung

Nach mutmaßlichem Brandanschlag auf zwei Strommasten im Norden von München: Netze wieder im Normalbetrieb

Regensburg. Die mutmaßlichen Brandanschläge auf zwei Strommasten in Garching haben am frühen Pfingstmontag zu einem rund 45-minütigen Stromausfall geführt. Durch Schaltmaßnahmen konnten die betroffenen Regionen schnell wiederversorgt werden. Nun hat die Bayernwerk Netz auch die Instandhaltungsarbeiten an den betroffenen Masten und Kabelsystemen umgesetzt. Damit laufen die Netze wieder im ursprünglichen Normalbetrieb.

Die beschädigten Bereiche der beiden Hochspannungsmasten wurden nun durch neue, stabile und sichere bauliche Lösungen überbrückt. Damit ist die Stromversorgung wieder vollumfänglich im ursprünglichen Normalbetrieb sichergestellt. Beide Mastbereiche werden umzäunt und unter anderem durch Kamerasysteme überwacht. Die durch Brand beschädigten bisherigen Verbindungen können so ohne Unterbrechung des Netzbetriebs erneuert werden.

Umgehend nach den Bränden am frühen Pfingstmontag hat das Bayernwerk mit der Schadensbehebung begonnen. Eine sofort einberufene Taskforce hat einen Einsatzplan erstellt. Alle operativen Einheiten haben sich schnell und professionell synchronisiert. Materialien bei Herstellern, Schwestergesellschaften innerhalb der E.ON-Gruppe und anderen 110-kV-Netzbetreibern wurden umgehend organisiert. Die Unterstützung spezialisierter Kabelmonteure und Tiefbauunternehmen wurde zeitgleich angefordert. Eine wesentliche Begleitung und Unterstützung erfolgte durch Polizei, Blaulichtorganisationen, Sicherheitsdiensten.

Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, erklärt: „Die letzten Tage waren ein offensichtlicher Beleg, dass kritische Infrastruktur mehr denn je zum Ziel gewalttätiger Attacken wird. Das fordert uns als Unternehmen, aber ebenso als Gesellschaft. Als Bayernwerk arbeiten wir aktuell daran, den Schutz und die Resilienz der Netze wo möglich zu erhöhen. Einen vollumfänglichen Schutz gegen extreme Gewalt wird es am Ende nicht geben können. Gerade in einem so großen Flächennetz wie dem des Bayernwerks wird es immer auf eine entscheidende Fähigkeit ankommen: Im Fall der Fälle schnell da und handlungsfähig zu sein, so wie jetzt in Garching.“ Was zudem Mut mache, sei die hoch professionelle Zusammenarbeit und das beeindruckende Miteinander mit Polizei, Sicherheitsbehörden und Einsatzkräften. Egon Leo Westphal: „Man hält zusammen. Und das macht stark. Einen herzlichen Dank dafür. Das war Spitzenklasse.“ Im Namen des Bayernwerk-Vorstands und der Geschäftsführung der Bayernwerk Netz GmbH dankt der Bayernwerk-Chef allen Kolleginnen und Kollegen des Bayernwerks und der E.ON-Gruppe, die durch ihren schnellen, professionellen und engagierten Einsatz die auch technisch herausfordernde Situation bestens gemeistert haben.

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Kurzprofil Bayernwerk AG

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für Energie in Bayern. Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Gemeinsam mit den Menschen in Bayern gestaltet die Unternehmensgruppe die Energiezukunft im Freistaat aktiv mit und sorgt dafür, dass immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht. Die Bayernwerk-Gruppe setzt sich mit innovativen Lösungen für moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität und dezentrale Energieerzeugung ein. Ein starker Fokus liegt darauf, die Bürgerinnen und Bürger in Bayern bei ihrer persönlichen Energiewende zu unterstützen. Die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe fördern Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.

Sitz der Bayernwerk AG ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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