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Bei den Baugrunduntersuchungen analysieren Fachleute die Bodenbeschaffenheit entlang der bestehenden Hochspannungsleitung und schaffen so eine wichtige Grundlage für die weitere Planung des Ersatzneubaus.

Pressemitteilung

Bayernwerk Netz untersucht Baugrund für geplanten Leitungsersatz

Schweinfurt/Geldersheim. Die Bayernwerk Netz GmbH untersucht ab Ende Juli den Baugrund entlang der bestehenden 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Schweinfurt und Geldersheim. Die Untersuchungen in dem ersten Abschnitt sind ein wichtiger Vorbereitungsschritt für den geplanten Ersatzneubau. Die Ergebnisse dienen der Vorbereitungen für die Modernisierung der rund fünf Kilometer langen Hochspannungsleitung im regionalen Verteilnetz. Insgesamt wendet die Bayernwerk Netz für den Abschnitt des Projekts rund 34 Millionen Euro auf.

„Die Leitung ist ein wichtiger Bestandteil der Stromversorgung in der Region. Mit dem Ersatzneubau machen wir sie fit für die Anforderungen der Energiewende. Die Baugrunduntersuchungen liefern uns wichtige Grundlagen für die weitere Planung und helfen uns dabei, den Ersatzneubau technisch zuverlässig vorzubereiten. Dabei untersuchen wir die Bodenbeschaffenheit entlang des Leitungsabschnitts. Die Ergebnisse geben uns unter anderem Aufschluss über die Grundwasserverhältnisse und die Tragfähigkeit des Bodens“, erklärt Simon Schmitt, Genehmigungsmanager der Bayernwerk Netz. Die bevorstehenden Baugrunduntersuchungen betreffen die Leitung zwischen dem Umspannwerk im Südwesten Schweinfurts und dem Umspannwerk nordwestlich von Geldersheim. Geplant ist der weitestgehend standortgleiche Austausch von 23 Masten entlang der rund fünf Kilometer langen Strecke. Zusätzlich ist eine Neubeseilung des Abschnitts vorgesehen.

Für die Untersuchungen werden bis August spezielle Bohrgeräte sowie Raupenfahrzeuge eingesetzt. An den vorgesehenen Maststandorten führt die beauftragte Fachfirma Buchholz + Partner gezielte Bohrungen durch, um Bodenproben zu entnehmen. Die entstandenen Bohrlöcher werden nach Abschluss der Arbeiten wieder verfüllt.

Leitung wird fit für die Energiewende

Die Energiewende führt aufgrund der zunehmenden Elektrifizierung der Verbraucher bei gleichzeitiger Dezentralisierung der Stromerzeugung durch Wind- und Photovoltaik-Anlagen zu deutlich höheren Leistungsanforderungen im Stromnetz. Ergänzend dazu bedarf es einer regelmäßigen Modernisierung des Stromnetzes, um die hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Daher plant die Bayernwerk Netz GmbH im weiteren Verlauf den Ersatzneubau einer 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Schweinfurt und Eltingshausen, die eine wichtige Grundlage für die Energiezukunft in der Region und die Versorgung von Industrie und neuen Verbrauchern wie einem Rechenzentrum bildet. Um eine technisch und ökologisch geeignete Trasse zu ermitteln, werden derzeit großräumig mögliche Leitungsverläufe geprüft und vorbereitende Untersuchungen durchgeführt.

Baustart 2028 geplant

Die Planungen für das Projekt haben Ende 2025 begonnen. Die Bayernwerk Netz plant, die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren im Jahr 2027 bei der Regierung von Unterfranken einzureichen. Mit der Genehmigung und dem geplanten Baubeginn rechnet der Verteilnetzbetreiber im Jahr 2028.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. Bilanziell verteilt das Unternehmen in den Energienetzen zu 96 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 1 Million dezentrale Erzeugungsanlagen, die auf das Netz des Bayernwerks wirken und Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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  • Baugrunduntersuchung HS-Ersatz
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