Direkt zum Inhalt springen
Pressegespräch Niederbayern im Umspannwerk Bogen – v.l.: Jürgen Heininger, Andreas Hager, Thomas Kotarski, Peter Ketterl, Michael Kollmeder, Dominik Martin, Fabian Brunner und Dr. André Zorger.

Pressemitteilung

Ambitionierter Netzausbau für Heimatenergie

++ Bayernwerk Netz GmbH stellt Weichen für eine zuverlässige Energieversorgung in Niederbayern ++ Rekordbudgets für Netzausbau ++ Fokus auf Sicherheit, Stabilität und Resilienz ++

Regensburg/Niederbayern. 399 Millionen Euro, und damit ein Viertel mehr als 2025, wendet die Bayernwerk Netz GmbH in diesem Jahr auf, um das Stromnetz in Niederbayern fit für die Zukunft zu machen. Neben dem weiteren Ausbau und der Digitalisierung der Netze rücken Sicherheit, Stabilität und Resilienz des Energiesystems noch stärken in den Mittelpunkt. Bei einem Pressegespräch im Umspannwerk Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) skizzierten Vertreter des größten bayerischen Verteilnetzbetreibers die Energiewende in Niederbayern.

Komplexer, dezentraler, größer

Unser Energiesystem wird größer, dezentraler, komplexer. Es interagiert mit allen Akteuren, die einspeisen, und allen, die beziehen – bei gleichzeitig schnell wachsenden Bedarfen im System. „Neue Berechnungen zeigen, dass sich die Erzeugungsleistung der Erneuerbaren, überwiegend aus Photovoltaik und Windkraft, bis 2045 verdreifachen wird. Gleichzeitig rechnen wir in diesem Zeitraum mit einer Verdopplung des Stromverbrauchs, angetrieben durch E-Mobilität, Wärmepumpen und Rechenzentren“, konkretisierte Peter Ketterl, Leiter Technik Ostbayern. Damit steigen die Anforderungen an die Energieinfrastruktur nochmal enorm.

Sichere Energie als Rückgrat einer starken Gesellschaft

Welche Voraussetzungen es braucht, um die Herausforderungen meistern zu können, erklärte Dr. André Zorger, Leiter Kommunalmanagement Ostbayern bei der Bayernwerk Netz: „Um die Stabilität und Sicherheit für Bayerns Energiezukunft sicherstellen zu können, braucht es eine geordnete und priorisierte Vergabe von Netzkapazitäten. Die Integration muss sorgsam, technisch sauber und vor allem entlang der Bedarfe des Netzes erfolgen. Hierfür braucht es einen verlässlichen ordnungspolitischen Rahmen.“

Ein Viertel mehr Budget für den Netzausbau in Niederbayern

Die Bayernwerk Netz macht Tempo beim Ausbau der Netze. Allein in den Versorgungsgebieten der vier niederbayerischen Kundencenter Altdorf, Eggenfelden, Regen und Vilshofen wurde das Netz 2025 um etwa 437 Kilometer Niederspannungskabel erweitert, im Mittelspannungsnetz kamen etwa 430 Kilometer Kabellänge hinzu. Die Maßnahmen gesamt waren mit 320 Millionen Euro budgetiert. Das Budget für 2026 liegt mit 399 Millionen Euro allein in Niederbayern um 25 Prozent höher als im Vorjahr. Dr. André Zorger: „Da wir unsere Aufträge, wo möglich, an bayerische Firmen geben, verbleiben laut einer Studie aus dem Jahr 2025 von jedem ausgegebenen Euro 64 Cent in Bayern.“

Ambitioniertes Bauprogramm 2026 – ein Ausschnitt

Kollegen der niederbayerischen Bayernwerk-Kundencenter – Michael Kollmeder (Leiter Kundencenter Altdorf), Fabian Brunner (Leiter Kundencenter Eggenfelden), Dominik Martin (Leiter Planung, Bauausführung und Kundenbetreuung | Kundencenter Regen) und Jürgen Heininger (Leiter Kundencenter Vilshofen) – stellten bei dem Pressegespräch in Bogen stellvertretend für das komplette Bauprogramm Niederbayern 2026 folgende Maßnahmen vor:

[1] Kundencenter Altdorf

Stärkeres Stromnetz zwischen Sünching und Geiselhöring

Vor dem Hintergrund weiter steigender Bezugs- und Einspeiseanfragen verstärkt die Bayernwerk Netz ihre Strominfrastruktur zwischen Sünching (Landkreis Regensburg) und Geiselhöring (Landkreis Straubing-Bogen). Bei der Maßnahme handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt, bei dem die zwei neuen Ausleitungen vom Umspannwerk Sünching in Richtung Schaltanlage Geiselhöring fertiggestellt werden. Hierfür werden 20-Kilovolt-Mittelspannungskabel mit einem Querschnitt von jeweils 630 mm² auf einer Gesamtlänge von rund 2,5 Kilometern verlegt. Gleichzeitig wird das Mittelspannungsnetz im Ortsteil Greißing ertüchtigt. Als Ersatz für die bestehende Freileitung werden leistungsstarke Kabel verlegt: 3,8 Kilometer mit einem Querschnitt von 400 mm² und 1,5 Kilometern mit einem Querschnitt von 150 mm². Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten werden die Freileitungen rückgebaut. Darüber hinaus werden vier bestehende Ortsnetzstationen durch digitale Ortsnetzstationen ersetzt und mit einer zusätzlichen smarten Station nachverdichtet. Baustart war im Frühjahr 2026, die Fertigstellung ist für November 2026 geplant. Die Maßnahme ist mit 2,4 Millionen Euro budgetiert.

Netzbau in Rottenburg a. d. Laaber (Landkreis Landshut) schafft zusätzliche Kapazitäten

Zur weiteren Stärkung der regionalen Stromversorgung baut die Bayernwerk Netz das Mittelspannungsnetz in Rottenburg a. d. Laaber (Landkreis Landshut) aus. Im Mittelpunkt steht die leistungsfähige Anbindung an das neu entstehende Umspannwerk Rottenburg Süd. Die Verlegung der Kabel erfolgt ab dem Umspannwerk in südliche und östliche Richtung. Im Zuge der Maßnahme wird das Netz mit sieben digitalen Ortsnetzstationen verstärkt. Vier neue smarte Ortsnetzstationen bekommt die Stadt Rottenburg a.d. Laaber, in den Ortsteilen Wiedenberg, Thomaszell, Pfifferling und Eschenloh werden die bestehenden Turm- oder Betonmaststationen durch smarte Kompaktstationen ersetzt. Auch die benachbarte Gemeinde Hohenthann profitiert vom Netzausbau: In den Ortsteilen Schmatzhausen, in Kumpfmühle sowie in Oberhof werden in die Jahre gekommene Ortsnetzstationen durch smarte Nachfolger ersetzt. Der Baustart erfolgte im November 2025, die Fertigstellung ist für Herbst 2026 vorgesehen. Das Budget für die Maßnahme liegt bei etwa 3,2 Millionen Euro.

[2] Kundencenter Eggenfelden

Modernisierung des Stromnetzes in Burghausen (Landkreis Altötting)

Zur Steigerung der Netzkapazität und Versorgungssicherheit im Stadtgebiet von Burghausen investiert die Bayernwerk Netz in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Strominfrastruktur. Hierfür werden bestehende Kabelsysteme ausgewechselt vor dem Hintergrund, die Spannungsebene von 10 auf 20 Kilovolt umzustellen. Die Maßnahme konkret: Die bestehenden Leitungen werden auf einer Länge von rund sieben Kilometern durch leistungsstärkere Kabel ersetzt und erweitert. Projektstart war im April 2025, die Fertigstellung der mit rund 2,5 Millionen Euro budgetierten Maßnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen.

Ausbau der Netzinfrastruktur im Raum Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau)

Im Landkreis Dingolfing-Landau treibt die Bayernwerk Netz den Ausbau ihres Mittelspannungsnetzes weiter voran und errichtet drei neue Ausleitungen aus dem Schalthaus Reisbach. Ziel der Maßnahme ist es, die Netzinfrastruktur in Richtung Reisbach, Niederreisbach und Oberhausen nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig auszubauen. Im Zuge des Projekts werden auf einer Gesamtlänge von rund 7,9 Kilometern neue Erdkabel verlegt. Damit schafft die Bayernwerk Netz zusätzliche Kapazitäten und verbessert zugleich die Stabilität des Netzes vor Ort. Start der mit etwa 1,3 Millionen Euro budgetierten Maßnahme ist voraussichtlich im Frühjahr 2027, die Fertigstellung im Herbst 2028.

Netzausbau und Verkabelung rund um Rotthalmünster (Landkreis Passau)

Mit Blick auf eine moderne und leistungsfähige Stromversorgung setzt die Bayern-werk Netz im Raum Rotthalmünster auf die gezielte Verkabelung und Erweiterung bestehender Leitungsstrukturen. Ausgangspunkt der Maßnahme ist das Umspannwerk Rotthalmünster, von wo aus die Netzinfrastruktur in Richtung Steindorf und Schöffau weiterentwickelt wird. Konkret wird die bestehende Freileitung in Richtung Steindorf durch leistungsfähige Erdkabel ersetzt. Zusätzlich entsteht eine neue Ausleitung in Richtung Schöffau. Insgesamt werden rund acht Kilometer Erdkabel neu verlegt. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind Spülbohrungen auf einer Gesamtlänge von rund 200 Metern vorgesehen. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der Erdkabel wird die 4,5 Kilometer bestehende Freileitung zurückgebaut. Baustart war im Oktober 2025, die Fertigstellung ist für September 2026 geplant. Das Budget für das Vorhaben liegt bei etwa 1,2 Millionen Euro.

[3] Kundencenter Regen

Mehr Netzkapazität für den Markt Teisnach (Landkreis Regen)

Zur weiteren Stärkung der regionalen Stromversorgung erhöht die Bayernwerk Netz den Verkabelungsgrad im Mittelspannungsbereich in und um Teisnach. Der Fokus der Maßnahme liegt auf dem Bereich zwischen Aschersdorf und Bärmannsried. Kern des Projekts ist die Verlegung von rund 3,4 Kilometern 20 Kilovolt Erdkabel als Ersatz für die bestehende etwa 1,8 Kilometer lange Freileitung. Darüber hinaus wird eine bestehende Trafostation durch eine moderne digitale Ortsnetzstation (digiONS) ersetzt, eine weitere neue digiONS kommt hinzu. Eine Besonderheit der Baumaßnahme stellen Spülbohrungen auf einer Gesamtlänge von 380 Metern dar. Die Planungen für das mit etwa einer Million Euro budgetierten Projekt sind abgeschlossen, der Baustart ist für August 2026 vorgesehen. Der Rückbau der Freileitung erfolgt nach Abschluss der Tiefbauarbeiten.

Netzverstärkung in der Stadt Waldkirchen (Landkreis Freyung-Grafenau)

Die Bayernwerk Netz setzt ihren ambitionierten Weg des Netzausbaus im Landkreis Freyung-Grafenau fort. Eine Maßnahme ist die Netzverstärkung in Waldkirchen. Konkret erstreckt sich die Maßnahme über die Bereiche Pfeffermühle, Manzing, Stadl und Solla und dient der Versorgungssicherheit und nachhaltigen Kapazitätssteigerung. Herzstück des Projekts ist der Neubau einer rund 5,9 Kilometer langen 20 Kilovolt Erdkabeltrasse ausgehend vom Umspannwerk Waldkirchen. Entlang der Trasse werden zudem Synergien mit einer kundeneigenen Photovoltaik-Freiflächenanlage genutzt. Auf diese Weise wird der Ausbau effizient gestaltet und optimal auf zukünftige Anforderungen ausgerichtet. Baustart war im Frühjahr 2026. Das Projekt ist mit etwa 800.000 Euro budgetiert.

Versorgungssicherheit und Kapazitätssprung in der Gemeinde Breitenberg (Landkreis Passau)

Die Bayernwerk Netz setzt auch in der Gemeinde Breitenberg auf eine leistungsstarke und zukunftsorientierte Netzinfrastruktur. Die Maßnahme konzentriert sich auf den Bereich zwischen Gegenbach und Ungarsteig und dient der Versorgungssicherheit und der Kapazitätssteigerung. Zentrales Element des Vorhabens ist die Verlegung von rund 4,5 Kilometern 20 Kilovolt-Erdkabel ausgehend vom Schalthaus Gegenbach. Abschnitte der Trasse – in Summe etwa 1,1 Kilometer – werden dabei im Bereich einer Waldschneise umgesetzt. Darüber hinaus ersetzt die Bayernwerk Netz zwei Maststationen durch moderne digitale Ortsnetzstationen (digiONS). Nach Abschluss der Arbeiten wird die bestehende Freileitung (3,8 Kilometer) zurückgebaut. Baustart der mit etwa 900.000 Euro budgetierten Maßnahme war im Mai 2026.

[4] Kundencenter Vilshofen

Versorgungssicherheit und Kapazitätssprung im Landkreis Passau

Der Zubau von Erneuerbarer Energien-Anlagen steigt kontinuierlich weiter – und damit die Anforderungen an das Stromnetz, so wie in und um Hofkirchen (Landkreis Passau). Um die Versorgungssicherheit sicherzustellen und gleichzeitig die Netzkapazitäten auszubauen, verstärkt die Bayernwerk Netz im Bereich Hofkirchen ihr gesamtes Verteilnetz. Hierfür werden auf einer Gesamtlänge von 12 Kilometern vier Mittelspannungskabelsysteme mit einem Querschnitt von jeweils 630 mm² vom Umspannwerk Pleinting zum neuen Schalthaus Hofkirchen verlegt. Die Trassenführung umfasst auch anspruchsvolle Donau-Spülbohrungen durch zum Teil felsigen Untergrund. Mit einem Budget von etwa 8 Millionen Euro, inklusive des Neubaus des Schalthauses, stellt das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Stromversorgung dar.

Kapazitätsausbau im Verteilnetz im Raum Hengersberg (Landkreis Deggendorf)

Die Bayernwerk Netz erhöht die Kapazitäten im bestehenden Verteilnetz im Bereich Hengersberg vor dem Hintergrund, neue EE-Anlagen und perspektivisch auch Schnellladepunkte ins Netz integrieren zu können. Hierfür werden auf einer Länge von rund 6 Kilometern Mittelspannungskabel mit einem Querschnitt von 240 mm² verlegt. Dar-über hinaus werden drei bestehende Trafostationen durch moderne digitale Ortsnetzstationen (digiONS) ersetzt. Nach Abschluss der Maßnahmen wird die etwa 3 Kilometer lange Mittelspannungsfreileitung zurückgebaut. Die Trassierung befindet sich aktuell in der Finalisierung, der Baustart ist für den Spätsommer 2026 vorgesehen. Die mit etwa 1,2 Millionen Euro budgetierten Maßnahme betrifft die die Ortsteile Edermaning, Manzing, Mimming, Reichersdorf und Waltersdorf.

Netzmodernisierung im Raum Osterhofen (Landkreis Deggendorf)

Mit Blick auf eine zukunftsfähige, leistungsstarke Strominfrastruktur setzt die Bayernwerk Netz im Bereich Osterhofen auf eine umfassende Modernisierung des bestehenden Verteilnetzes. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf die Ortsteile Wisselsing und Linzing. Sie dienen sowohl der Erhöhung der Versorgungssicherheit als auch der nachhaltigen Kapazitätssteigerung. Im Rahmen des Projekts wird eine etwa einen Kilometer lange Mittelspannungsfreileitung durch ein leistungsstärkeres Erdkabel mit einem Querschnitt von 240 mm² ersetzt, darüber hinaus zwei bestehende Trafostationen durch moderne digitale Ortsnetzstationen (digiONS). Gleichzeitig erfolgt in Linzing die Verkabelung im Niederspannungsbereich mit anschließendem Rückbau der bestehenden Freileitungen. Die bauliche Umsetzung der Maßnahmen ist bereits erfolgt. Der Rückbau der Freileitungen erfolgt aktuell in Abstimmung mit den jeweiligen Grundstückseigentümern. Die Maßnahme ist mit etwa 450.000 Euro budgetiert.

Hochspannungsprojekte in Niederbayern

Um die wachsende Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen zuverlässig an die Verbraucher und gewerblichen Lastzentren zu verteilen, wird auch das überregionale 110-kV-Verteilnetz ausgebaut und modernisiert. Ziel der Maßnahmen bei Umspannwerken und Hochspannungsleitungen ist die Erhöhung der Netzkapazitäten, um mehr Strom aufnehmen und verteilen zu können. Unter anderem wird dafür die bisherige Mittelspannungs-Schaltstation in Rottenburg a. d. Laaber bis zum Herbst 2026 zu einem vollwertigen Umspannwerk ausgebaut. Damit können die stark wachsenden Einspeisemengen aus Photovoltaikanlagen sicher ins Netz aufgenommen werden. Rottenburg Süd ist Teil des EU-geförderten Infrastrukturprojektes Gabreta Smart Grids zur Verknüpfung des bayerischen und tschechischen Verteilnetzes. Als so genanntes Vorhaben von gemeinsamem Interesse (Project of Common Interest) wird das Umspannwerk zu 50 Prozent von der Europäischen Union gefördert.

Eine besondere Premiere gibt es im Landkreis Straubing-Bogen: In Irlbach baut die Bayernwerk Netz in ihrem Netzgebiet das erste verfahrensfreie Umspannwerk ohne Baugenehmigung. Nach der Novellierung des Bayerischen Baugesetzes im Rahmen des Ersten Modernisierungsgesetzes der Staatsregierung können Umspannwerke im Außenbereich seit Anfang 2025 verfahrensfrei ohne Baugenehmigung errichtet werden. Alle geltenden Vorschriften müssen auch weiterhin eingehalten und Nachweise je nach Erfordernis eingereicht werden. Nach Baustart im August 2025 konnte die Anlage bereits im Mai 2026 provisorisch in Betrieb gehen und die regionale Industrie mit Strom versorgen. 2028 wird das Umspannwerk vollständig in Betrieb genommen.

In Regen hat das Umspannwerk an der Neigerhöhe nach 55 Jahren die technische Leistungsgrenze erreicht. Deshalb entsteht auf dem Nachbargrundstück ein Ersatzneubau mit künftig drei statt zwei Netztransformatoren. Nach der voraussichtlichen Inbetriebnahme in 2028 wird die alte Anlage vollständig zurückgebaut.

Zwischen Egglfing und Pocking im Landkreis Passau wird die 16 Kilometer lange 110-kV-Leitung ersatzneugebaut. Um die Leistung zu erhöhen, werden dabei die Maste standortgleich erneuert und neu beseilt. Der Baubeginn ist für 2027 geplant, 2029 soll die neue Leitung in Betrieb genommen werden.

Sicherheit, Stabilität und Resilienz

Die Versorgungssicherheit im Netzgebiet der Bayernwerk Netz liegt bei über 99 Prozent. Für die restlichen 0-Komma-Prozent, denen klimatische und sicherheitsrelevante Risiken zugrunde liegen, gibt es keinen umfassenden Schutz, kann es keinen umfassenden Schutz geben. Die Bayernwerk Netz beobachtet die Sicherheitslage genau und nimmt Entwicklungen zum Anlass, ihre Aktivitäten bei Bedarf anzupassen – stets vor dem Hintergrund, im Krisenfall schnell und effektiv reagieren zu können. Mit Bundeswehr, Heimat- und Zivilschutz, THW und Freiwilligen Feuerwehren steht der Verteilnetzbetreiber im engen Austausch und führt gemeinsame Übungen durch.

www.bayernwerk-netz.de/pressegespraeche-2026

Themen

Kategorien

Regionen


Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung im Freistaat. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt dabei als Netzbetreiber eine Schlüsselrolle ein. Damit jetzt und in Zukunft immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, braucht es ein modernes, intelligentes Stromnetz. Deshalb setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Innovation, unterstützt zahlreiche wissenschaftliche Projekte und arbeitet systematisch am Ausbau der Energienetze. Die Bayernwerk Netz GmbH versorgt insgesamt rund sieben Millionen Menschen mit Energie. Sie ist in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern aktiv und damit der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Das Stromnetz umfasst 156.000 Kilometer, sein Gasnetz 6.000 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. Bilanziell verteilt das Unternehmen in den Energienetzen zu 96 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. Dafür sorgen mehr als 1 Million dezentrale Erzeugungsanlagen, die auf das Netz des Bayernwerks wirken und Ökostrom einspeisen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Die Bayernwerk Netz GmbH ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

Kontakt

  • Pressegespräch Niederbayern im Umspannwerk Bogen – v.l.: Jürgen Heininger, Andreas Hager, Thomas Kotarski, Peter Ketterl, Michael Kollmeder, Dominik Martin, Fabian Brunner und Dr. André Zorger.
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Copyright:
    © Petula Hermansky | Bayernwerk Netz GmbH
    Dateigröße:
    6000 x 4000, 5,91 MB
    Download
  • Pressegespräch Niederbayern – Antworten auf die Herausforderungen der Energiewende gab Peter Ketterl, Leiter Technik Ostbayern.
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Copyright:
    © Petula Hermansky | Bayernwerk Netz GmbH
    Dateigröße:
    6000 x 4000, 3,21 MB
    Download
  • Andreas Hager, Teamleiter Umspannwerkstechnik Niederbayern (links), erklärte die Funktionsweise eines Umspannwerks.
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Copyright:
    © Petula Hermansky | Bayernwerk Netz GmbH
    Dateigröße:
    6000 x 4000, 3,65 MB
    Download
  • Jürgen Heininger, Leiter Kundencenter Vilshofen, ging unter anderem auf Netzbaumaßnahmen in den Landkreisen Deggendorf und Passau ein.
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Copyright:
    © Petula Hermansky | Bayernwerk Netz GmbH
    Dateigröße:
    6000 x 4000, 3,07 MB
    Download
  • Thomas Kotarski, Leiter Betrieb Umspannwerke und Schaltstationen (links), mit Patrizia Burgmayer vom Straubinger Tagblatt und Christian Akber-Sade vom Bayerischen Rundfunk.
    Lizenz:
    Nutzung in Medien
    Dateiformat:
    .jpg
    Copyright:
    © Petula Hermansky | Bayernwerk Netz GmbH
    Dateigröße:
    6000 x 4000, 4,7 MB
    Download

Zugehörige Meldungen

  • Ambitionierter Netzausbau für Heimatenergie

    ++ Bayernwerk Netz GmbH stellt Weichen für eine zuverlässige Energieversorgung in der Oberpfalz ++ Rekordbudgets für Netzausbau ++ Fokus auf Sicherheit, Stabilität und Resilienz ++
    Regensburg/Oberpfalz. Mehr als eine Viertel Milliarde Euro wendet die Bayernwerk Netz GmbH im Jahr 2026 auf, um das Stromnetz in der Oberpfalz fit für die Zukunft zu machen. Neben dem weiteren Ausbau und der Digitali