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Sturmtief "Thomas" verursacht zahlreiche Stromausfälle

Pressemitteilung   •  Feb 24, 2017 10:15 CET

In der Nacht von Donnerstag, 23., auf Freitag, 24. Februar, hat das Sturmtief "Thomas" zu zahlreichen Stromausfällen in Teilen Bayerns geführt. Zum Teil waren Bürgerinnen und Bürger über mehrere Stunden ohne Strom. Servicetechniker des Bayernwerks waren die ganze Nacht im Einsatz. In enger Abstimmung mit der zentralen Netzleitstelle in Neunburg vorm Wald konnte die Stromversorgung in der Nacht durch sogenannte Schaltmaßnahmen weitestgehend wieder hergestellt werden. Ursache für die Stromausfälle waren in der Regel entwurzelte Bäume oder Äste, die in Stromfreileitungen fielen. Die entstandenen Schäden werden nun bei Tageslicht im Detail überprüft. Derzeit sind noch einige 100 Haushalte im nördlichen Oberfranken ohne Stromversorgung. In Summe waren im Versorgungsgebiet des Bayernwerks rund 20.000 Haushalte von sturmbedingten Stromausfällen betroffen.

Oberpfalz

In der Oberpfalz waren am späten Donnerstagabend die Einwohner der Gemeinden Schnaittenbach, Freudenberg, Pfreimd, Niedermurach,Schmidgaden, Luhe-Wildenau, Kohlberg und Hirschau von einem Stromausfall betroffen. Am frühen Freitagmorgen kam es in Teilen Schwandorfs und Wackersdorfs sowie in Auerbach, Vorbach, Schlammersdorf, Kirchenthumbach, Speinshart und Eschenbach zu sturmbedingten Versorgungsunterbrechungen. In der Oberpfalz waren in Summe rund 8.000 Haushalte betroffen.

Oberfranken

In Oberfranken kam es gegen drei Uhr morgens zu einem Stromausfall in Oberkotzau, Konradsreuth und Eppenreuth bei Hof. Am Morgen waren Haushalte in den Gemeinden Regnitzlosau, Rehau und Döhlau ohne Stromversorgung. Ursache dort war ein Brand in einer Schaltstation in Rautendorf. Betroffen waren auch Bürger in Teuschnitz, Pressig, Steinbach a. Wald, Schwarzenbach a. d. Saale, Weißdorf, Münchberg, Sparneck und Pegnitz. In Oberfranken waren somit rund 4.000 Haushalte in der Nacht für einige Stunden ohne Strom. Ab vier Uhr morgens waren rund 1.000 Haushalte in Marktleugast und Stammbach ohne Stromversorgung. Bis auf einige 100 Haushalte in Oberkotzau, Münchberg, Sparneck und Eppenreuth bei Hof sind alle Kunden wieder am Netz.

Unterfranken

Am späten Donnerstagabend waren rund 4.000 Haushalte in Fuchsstadt, Elfershausen, Euerdorf, Maßbach, Münnerstadt, Stadtlauringen, Thundorf, Bad Brückenau, Sandberg und Burkardroth ohne Strom.

Oberbayern

In Oberbayern kam es im Raum Pfaffenhofen a.d. Ilm und Schrobenhausen zu Versorgungsunterbrechungen. Am späten Donnerstagabend waren rund 1.000 Haushalte in Hohenwart und Waidhofen ohne Strom.

Niederbayern

In Niederbayern waren rund 1.500 Haushalte in Salzweg von einem Stromausfall betroffen.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.