Bayernwerk AG folgen

Partner bei der Stromversorgung: Mettenheim und das Bayernwerk schließen Konzessionsvertrag über weitere 20 Jahre ab

Pressemitteilung   •   Mai 29, 2017 17:33 CEST

Mettenheim. Die sichere Stromversorgung der Gemeinde Mettenheim im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn ist in Zukunft Aufgabe des Bayernwerks. Das Energieunternehmen und die Gemeinde waren bereits früher Partner bei der Stromversorgung. Nach dem Ablauf des vorhergehenden Vertrags schrieb die Gemeinde die Konzession neu aus und vergab diese schließlich wieder an das Bayernwerk.

Erster Bürgermeister Stefan Schalk und Ursula Jekelius, zuständige Leiterin für Kommunen und Kooperationen in Oberbayern beim Bayernwerk, unterzeichneten am Montag, den 29. Mai, im Beisein von Kommunalbetreuer Armin Irlbeck den neuen Konzessionsvertrag. Die Gemeinde räumt mit der Vergabe der Konzession dem regionalen Netzbetreiber Bayernwerk formal das Recht ein, für die kommenden 20 Jahre das Stromnetz auf ihrem Gebiet zu betreiben sowie Versorgungsanlagen und Leitungen auf gemeindlichen Wegen und Grundstücken für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und der örtlichen Wirtschaft zu errichten.

Sowohl die Gemeinde als auch das Unternehmen zeigten sich mit der langfristigen Verlängerung überaus zufrieden. Für das Bayernwerk bedeute diese Verlängerung einen großen Vertrauensbeweis, erklärte Ursula Jekelius: „Wir freuen uns, dass wir weiterhin der Wunschpartner der Gemeinde für den Betrieb des Stromnetzes sind.“ Der Mettenheimer Bürgermeister Stefan Schalk zeigte sich ebenfalls erfreut: „Die Zusammenarbeit mit dem Bayernwerk war und ist geprägt von Kompetenz und gegenseitigem Respekt. Deshalb ist diese Unterzeichnung des Konzessionsvertrags ein wichtiger Schritt in die Energiezukunft.“

Durch den Zuwachs dezentraler Erzeugungsanlagen auf rund 265.000 im Bayernwerk-Netz und den damit verbundenen Anstieg des eingespeisten Stroms aus Erneuerbarer Energie stehe die Leistungsfähigkeit der regionalen Verteilnetze im Zuge der Energiewende vor zunehmenden Herausforderungen, erläuterte Ursula Jekelius. Diese werde das Bayernwerk gemeinsam mit der Kommune angehen „Die Grundlage einer umfassenden Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund der Energiewende sind eine kontinuierliche Wartung und Instandhaltung, der Einsatz innovativer Technologien, ein moderner Netzbetrieb und die strukturelle Nähe zum Netz“, betonte Ursula Jekelius.

Mettenheim liegt im Zuständigkeitsbereich des Bayernwerk-Netzcenters im angrenzenden Ampfing. Dort kümmern sich rund 50 Mitarbeiter um die Organisation der Energieversorgung in 92 Kommunen in der Gegend mit insgesamt fast 190.000 Einwohnern. Zum Stromnetz der rund 3.500 Einwohner zählenden Gemeinde Mettenheim gehören Kabel und Leitungen im Nieder- und Mittelspannungsbereich in einer Länge von 40, beziehungsweise 45 Kilometern. Zur sicheren Stromversorgung der etwa 900 Hausanschlüsse sind 37 Trafostationen und 215 Kabelverteilerkästen installiert. Um diese Infrastruktur Außerdem sind in der Region mobile Serviceeinheiten stationiert, die bei Störungen sofort eingreifen können.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 154.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.800 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.