Bayernwerk AG folgen

Hundert Jahre alt und den Blick fest auf die Zukunft gerichtet

Pressemitteilung   •  Jun 09, 2017 10:09 CEST

Das Kloster Strahlfeld setzt auf moderne Energieversorgung und wird dabei vom Netzbetreiber Bayernwerk unterstützt

Roding. Das Dominikanerkloster St. Dominikus in Strahlfeld setzt auf Nachhaltigkeit und Energieeinsparung und hat sich deshalb im vergangenen Jahr die zukunftsorientierte Entscheidung getroffen, seine Versorgung auf Erdgas umzustellen. Der Startschuss für den Bau der Erdgasinfrastruktur fiel bereits im Juni 2016. Die Bayernwerk AG verlegte zusammen mit der bauausführenden Firma Omexom GmbH eine mehr als vier Kilometer lange Erdgasleitung sowohl von Altenkreith/Weiherhaus in Richtung Strahlfeld, als auch von Strahlfeld/Sportplatz in Richtung Kloster. Im Zuge des Bauprozesses wurden auch gleich Breitbandleitungen mit eingebracht.

Der Anschluss für den Klosterkomplex von der Hauptleitung in den Heizraum ist inzwischen umgesetzt. Das Kloster ist nun in vollem Umfang ans Erdgasnetz angeschlossen. Anlässlich der bevorstehenden Hundertjahrfeier des Dominikanerklosters, besuchten Peter Ketterl, beim Bayernwerk Leiter der Netzdienste in der Oberpfalz, und Kommunalbetreuer Johann Seebauer gemeinsam mit dem Rodinger Bürgermeister Franz Reichold die Schwestern. Das Kloster war die Antriebsfeder für die Erschließung Strahlfelds mit Erdgas.

Neben den Klostergebäuden sind außerdem 13 Anwesen im Bereich der Neuhäuserstraße ans Erdgasnetz angeschlossen worden. „Unsere umfangreichen Verkabelungs- und Erneuerungsmaßnahmen im Energienetz bieten gute Möglichkeiten, offene Kabelgräben für die Verlegung von Breitbandkabel oder Leerrohre zu nutzen“, unterstrich Peter Ketterl die Synergien, die zwischen dem Ausbau der Energie- und der Breitbandinfrastruktur bestehen.

Mit dabei hatten die Bayernwerk-Vertreter außerdem eine Spende über 700 Euro. „Mit dieser Unterstützung wollen wir zum einen das soziale Engagement der Missionsdominikanerinnen würdigen und zum anderen zum weiteren Erhalt der Klostergebäude beitragen“, erläuterte Johann Seebauer.

Die neue Erdgasinfrastruktur im Raum Strahlfeld wird vom Netzcenter des Bayernwerks in Schwandorf betreut. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort sind für ein Gebiet von rund 2.800 Quadratkilometer zuständig, das sich auf die Landkreise Amberg, Amberg-Sulzbach, Cham, Neustadt an der Waldnaab, Regensburg, Straubing-Bogen, und Schwandorf erstreckt, wobei nicht jeder Landkreis zur Gänze im Netzgebiet liegt. Dort leben rund 270.000 Einwohner in 84 Kommunen. Das Nieder- und Mittelspannungsnetz in diesem Gebiet hat eine Länge von 9.300 Kilometern, das Erdgasnetz rund 700 Kilometer.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 154.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.800 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.