Bayernwerk AG folgen

Hallertau setzt bei der Stromversorgung auf das Bayernwerk

Pressemitteilung   •   Mai 23, 2017 17:06 CEST

Die Bürgermeister Peter Keck (Rohrbach, l.), Jens Machold (Wolnzach, 5. v. l.) und Albert Vogler (Schweitenkirchen, r.) unterzeichnen im Beisein des Bayernwerk-Vorstandsvorsitzenden Reimund Gotzel (2. v. r.) die neuen Stromkonzessionsverträge.

Die Bayernwerk AG bleibt der verlässliche Energiepartner für mehr als 22.000 Menschen in der oberbayerischen Hallertau: Der Markt Wolnzach sowie die Gemeinden Rohrbach und Schweitenkirchen (alle Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) haben am Dienstag (23. Mai) ihre Konzessionen mit dem Energienetzbetreiber für das kommunale Stromnetz um 20 Jahre verlängert. Gleichzeitig investieren das Bayernwerk und die drei Gemeinden in die Erschließung des interkommunalen Gewerbegebiets „Bruckbach“, in den Ausbau von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge sowie in die Modernisierung der örtlichen Straßenbeleuchtung.

Die Bürgermeister Jens Machold (Wolnzach), Peter Keck (Rohrbach) und Albert Vogler (Schweitenkirchen) unterzeichneten am Dienstag im Wolnzacher Rathaus im Beisein des Bayernwerk-Vorstandsvorsitzenden Reimund Gotzel, von Ursula Jekelius, Leiterin für Kommunen und Kooperationen in Oberbayern beim Bayernwerk, Johann Blank, Leiter der Netzdienste Oberbayern Nord beim Bayernwerk, sowie Bayernwerk-Kommunalbetreuer Josef Bestle die neuen Konzessionsverträge. Die drei Kommunen räumen darin dem Bayernwerk das Recht ein, für die kommenden 20 Jahre das Stromnetz auf ihrem Gemeindegebiet zu betreiben sowie Versorgungsanlagen und Leitungen auf gemeindlichen Grundstücken und Wegen zu bauen.

„Wunschpartner für die Energiezukunft“

„Wir freuen uns sehr, dass wir für diese drei Gemeinden in der größten zusammenhängenden Hopfenanbauregion der Welt weiterhin der Wunschpartner für die Energiezukunft sind“, sagte Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Reimund Gotzel mit Blick auf die Konzessionsverlängerungen, die derzeit von Millionen-Investitionen in Netzbau, Elektromobilität und Straßenbeleuchtung begleitet werden.

„Durch die zunehmend dezentrale Einspeisung von erneuerbaren Energien in das örtliche Stromnetz kommt uns als regionaler Verteilnetzbetreiber eine wachsende Bedeutung bei der Energiewende vor Ort zu“, ergänzte Bayernwerk-Kommunalverantwortliche für Oberbayern, Ursula Jekelius. „Die Basis für eine umfassende Versorgungssicherheit sind dabei eine kontinuierliche Instandhaltung und Wartung der Netze, der Einsatz innovativer Technologien und ein moderner Netzbetrieb“, erklärte Bayernwerk-Netzdiensteleiter für Oberbayern Nord, Johann Blank.

Neue Schaltstation für Gewerbegebiet

Allein 4,1 Millionen Euro investiert das Bayernwerk derzeit in die Erschließung des gemeindeübergreifenden Gewerbegebiets „Bruckbach“ zwischen Wolnzach und Rohrbach. An der Johannesstraße zwischen Rohrbach und Lohwinden hat der Energienetzbetreiber gerade mit dem Bau einer neuen Schaltstation begonnen. Sie wird voraussichtlich bis Ende des Jahres über zwei Trassen an das Umspannwerk Rottenegg angebunden. Die erste Trasse verläuft dabei westlich entlang der Staatsstraße 2232, die zweite Trasse östlich über Lohwinden, Starzhausen, Wolnzach und Niederlauterbach. Insgesamt werden rund 35 Kilometer Mittelspannungskabel verbaut.

Gleichzeitig verlegt das Bayernwerk für die sichere Stromversorgung des neuen Lebensmittellagers der Logistikgruppe Nagel in Schweitenkirchen eine weitere Ausleitung aus dem Umspannwerk Reisgang in Richtung Entrischenbrunn. Geplante Gesamtkosten: rund 450.000 Euro.

E-Ladesäulen und effiziente Straßenleuchten

Die drei Hopfenland-Gemeinden Wolnzach, Rohrbach und Schweitenkirchen gelten unterdessen als Vorzeigepartner der Bayernwerk AG. Gemeinsam mit dem Energienetzbetreiber haben der Markt Wolnzach und die Gemeinde Rohrbach am 1. März beim Bundesprogramm zur Förderung von E-Ladesäulen Zuschüsse zu jeweils einer E-Ladesäule beantragt. Insgesamt hat das Bayernwerk allein am ersten Tag des Förderprogramms für kommunale Kunden und Partner im Netzgebiet Mittel für rund 400 Ladepunkte angefragt. Ziel des Programms ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit mehr als 15.000 E-Ladesäulen.

Auch auf eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung setzen die drei Hallertau-Kommunen: In Schweitenkirchen hat das Bayernwerk im Auftrag der Gemeinde bereits ein Fünftel der Straßenleuchten auf energiesparende LED-Technik umgerüstet. In Wolnzach tauscht der Energienetzbetreiber noch in diesem Jahr rund 120 Quecksilberhochdruckdampflampen gegen moderne LED-Leuchten aus.

Die drei Hopfenland-Gemeinden gehören außerdem zu den Ersttestern des sogenannten Kommunalportals des Bayernwerks. Über den neuen Webdienst können etwa Schäden an Straßenleuchten direkt an den Energienetzbetreiber gemeldet werden.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 154.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.800 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.

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