Bayernwerk AG folgen

Bayernwerk-Netzcenter Schwandorf zieht um: neues Gebäude in Ettmannsdorfer Straße in Planung

Pressemitteilung   •   Mär 07, 2016 15:26 CET

Schwandorf. Das Bayernwerk-Netzcenter zieht um. Im nächsten Jahr verlagert das Unternehmen seinen Netzcenterstandort von der Regensburger Straße in die Ettmannsdorfer Straße. Der dortige Gebäudebestand des Bayernwerks wird saniert und teils erneuert.

Mitte der 50er-Jahre wurde das heutige Netzcenter-Gebäude des Bayernwerks an der Regensburger Straße 4a erbaut. Rund 50 der insgesamt über 70 in Schwandorf ansässigen Bayernwerk-Mitarbeiter kümmern sich von dort aus um die Projektierung der regionalen Netzbaumaßnahmen. Anfang 2017 zieht das Netzcenter in die Ettmannsdorfer Straße um. „Wir haben dann alle rund 70 Schwandorfer Bayernwerk-Mitarbeiter an einem Standort vereint“, erklärte Peter Ketterl, der beim Bayernwerk für die sogenannten Netzdienste Oberpfalz verantwortlich ist.

Für die Netzcenter-Mitarbeiter entsteht in der Ettmannsdorfer Straße ein neues Gebäude. Die Gebäudesituation in der Ettmansdorfer Straße stellt sich wie folgt dar:

  • In der Ettmannsdorfer Straße 38, ehemaliges Gebäude der Gasversorgung Schwandorf, sind die mobilen Servicekräfte für Strom und Gas ansässig. Dieses Gebäude wurde im Jahr 1985 erbaut und befindet sich derzeit in der Sanierung.
  • Um das Jahr 1930 erbaut wurde das Gebäude des E-Werks Schwandorf in der Ettmannsdorfer Straße 40. Dieses Gebäude wird nun abgerissen. Am gleichen Standort entsteht ein Neubau, den die heute in der Regensburger Straße angesiedelten Netzcenter-Mitarbeiter im kommenden Jahr beziehen werden.
  • Das Bayenwerk-Schulungszentrum in der Ettmannsdorfer Straße bleibt unverändert.

Die Kosten für alle Sanierungs-, Abriss und Bauarbeiten betragen rund 1,5 Millionen Euro.


Die Ettmannsdorfer Straße: Standort mit Energiegeschichte

Kein geringer als Oskar von Miller hat Schwandorf und die Ettmannsdorfer Umgebung zu einem besonderen Standort der bayerischen Energiegeschichte werden lassen. 1895 errichtete der bayerische Energiepionier im Mühlenanwesen in Ettmannsdorf ein Wasserkraftwerk. Am 15. Dezember 1895 erfolgte erstmals die Stromlieferung an die Stadt und den Bahnhof Schwandorf. In der Weiterentwicklung der Schwandorfer Stromversorgung ist um das Jahr 1930 das Verwaltungsgebäude des ehemaligen E-Werks - heutige Ettmannsdorfer Straße 40 - entstanden. „Unser gesamtes Unternehmen Bayernwerk fußt auf den Pionierleistungen Oskar von Millers. Mit dem Bau des Walchenseekraftwerks hat er in großem Stil begonnen, Bayern zu elektrifizieren. Auf seine Initiative hin ist 1921 das frühere Bayernwerk entstanden“, erklärte Martin Hanner, zuständiger Leiter des Bayernwerks für Kommunen und Kooperationen in Ostbayern. Der heutige Bayernwerk-Standort in der Ettmannsdorfer Straße sei ein wichtiger Bestandteil der Pionierleistungen Oskar von Millers. „Darauf sind wir stolz. Auch wenn wir dieses Gebäude nun erneuern, wollen wir den Pioniergeist und das Wirken Oskar von Millers hochhalten“, so Martin Hanner.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.

Angehängte Dateien

PDF-Dokument